Innsbruck baut Querungen aus und verdoppelt Schülerlots:innen

Innsbruck verdoppelt zum Schulstart die Unterstützung durch Schülerlots:innen und setzt neue Querungen, Markierungen sowie Gehsteigvorziehungen um.
Die Stadt Innsbruck setzt zur Verbesserung der Schulwege auf bauliche Maßnahmen und zusätzliche Unterstützung. Bürgermeister Johannes Anzengruber erklärte, Kinder sollten sicher und möglichst selbstständig zur Schule kommen.
Zum Schulstart verdoppelt die Stadt die Unterstützung durch Schülerlots:innen. Infrastruktur, Beschilderung und die MÜG sollen besonders stark frequentierte Übergänge besser absichern.
Arzl, Saggen und Pradl erhalten neue Maßnahmen
In Arzl nahm die Stadt über die Sommermonate mehrere punktuelle Verbesserungen vor. Im Saggen wurde die Sennstraße zur Einbahn, wodurch ein Schutzweg entlang der Erzherzog-Eugen-Straße möglich wurde.
In der Gänsbacherstraße wurde der Gehsteig vorgezogen und eine sichere Querungsstelle geschaffen. Weitere Maßnahmen im Bereich Goethestraße und Schillerstraße sind beschlossen. In Pradl entstehen in der Kranewitterstraße im Schulumfeld sichere Wege und Querungen.
Der Straßenbetrieb bringt an 19 Stellen im Umfeld Innsbrucker Schulen zusätzliche Verkehrszeichen „Achtung Kinder“ an. Bis Ende 2026 werden an weiteren 9 Volksschulen mit vermehrtem KFZ-Aufkommen dauerhaft Geschwindigkeitsanzeigen aufgestellt, an weiteren 8 Volksschulen bestehen bereits solche Anzeigen. Die zusätzlichen Verkehrszeichen und Geschwindigkeitsanzeigen ergänzen die Maßnahmen für sicherere Schulwege.
Mit dem Schulbeginn am 14. September beginnt für Tausende Innsbrucker Kinder, darunter 1.100 Erstklassler, wieder der tägliche Weg in die Schule. Schulanfänger:innen sollten den Schulweg vor Schulbeginn gemeinsam mit ihren Eltern üben und sichere Querungsstellen kennenlernen. Helle Kleidung und Reflektoren erhöhen besonders in der dunkleren Jahreszeit die Sichtbarkeit.
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