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Innsbrucker Beirat fordert Lohn statt TaschengeldBild mit KI erstellt

Zum Tag für gleiches Entgelt verweist der Behindertenbeirat auf Barrieren am Arbeitsmarkt und verlangt faire Entlohnung.

Anlässlich des Internationalen Tages für gleiches Entgelt am 18. September weist der Behindertenbeirat der Stadt Innsbruck auf strukturelle Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt hin.

Der Zugang zu Arbeit sei ein wesentlicher Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe, erklärt die Vorsitzende Julia Golser. Arbeit bedeute Einkommen, Selbstbestimmung, soziale Anerkennung und die Möglichkeit, das eigene Leben unabhängig zu gestalten. Menschen mit Behinderungen hätten dieselben Rechte und Bedürfnisse wie alle anderen.

Beirat nennt Anforderungen für faire Arbeit

Menschen mit Behinderungen wollten aufgrund ihrer Fähigkeiten, Qualifikation und Leistung beurteilt sowie fair bezahlt werden. Der Beirat nennt Barrieren in Bewerbungsverfahren, fehlende Barrierefreiheit am Arbeitsplatz und Vorurteile als Einschränkungen beruflicher Chancen.

Der Innsbrucker Beirat fordert Lohn statt Taschengeld und kritisiert das Taschengeld in Behinderten-Werkstätten anstelle eines wirklichen Einkommens. Entgeltgerechtigkeit umfasse auch einen gleichberechtigten Zugang zu Ausbildung, Arbeit und beruflicher Weiterentwicklung.

Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr erklärt, die Stadt Innsbruck übererfülle die Behinderteneinstellungsquote. Als Rahmenbedingungen werden barrierefreie Ausbildungs- und Arbeitsplätze, faire und transparente Entlohnung, gleiche Chancen bei Bewerbungen und beruflicher Weiterentwicklung, der Abbau von Vorurteilen, inklusive Arbeitsbedingungen, notwendige Unterstützungsangebote sowie die Anerkennung von Kompetenzen und Leistungen genannt.

Der Behindertenbeirat sieht Arbeitgeber:innen, Politik und öffentliche Institutionen in der Verantwortung. Inklusion müsse auch bei Entscheidungen über Einkommen, berufliche Perspektiven und wirtschaftliche Selbstständigkeit stattfinden, betonen Mayr und Golser.

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