Innsbrucker Stadtsenat ebnet Weg für tägliche Bewegungseinheit

Der Stadtsenat bringt Innsbrucks Teilnahme an der täglichen Bewegungseinheit auf den Weg und unterstützt eine Prüfung zur Sanierung des Hauses Gumppstraße 1.
Der Innsbrucker Stadtsenat hat die Umsetzung der täglichen Bewegungseinheit in der Stadt auf den Weg gebracht. Das bundesweite Projekt des Bildungs- und Sportministeriums wird gemeinsam mit den Bundesländern sowie den Sportdachverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION umgesetzt.
Die Initiative soll Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis 14 Jahren zu mehr Bewegung motivieren und ihre Gesundheit nachhaltig fördern. Tiroler Sportfachverbände können finanzielle Mittel beantragen, um qualifiziertes Trainerpersonal in Kindergärten zu entsenden. Dieses führt dort gemeinsam mit Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen Bewegungs- und Sporteinheiten durch. Für die Kindergärten entstehen dabei keine Kosten.
Stadtsenat unterstützt Sondierung zur Gumppstraße 1
Für das Sondierungsprojekt zur energetischen Sanierung des Hauses Gumppstraße 1 stimmte der Stadtsenat einem Letter of Intent zu. Damit bringt die Stadt ihre Unterstützung für die Prüfung zum Ausdruck. Der Beschluss betrifft die Sondierung, nicht die Umsetzung einer Sanierung.
Die Sondierung soll klären, ob und unter welchen technischen, finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen eine umfassende Sanierung möglich wäre. Geprüft werden unter anderem eine Sanierung auf Plusenergiestandard, klimaresilientes Design, die Potenziale eines gebäudeübergreifenden Energienetzes mit Wärmepumpe und Photovoltaik sowie Möglichkeiten zur Nutzung von PV-Überschüssen. Auch eine konsensfähige Entscheidungsfindung angesichts unterschiedlicher Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Nutzerinnen und Nutzer ist Teil der Prüfung.
Für eine Einreichung im Programm „Mission Klimaneutrale Stadt – Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt 2026“ muss ein Verein gegründet werden, weil eine Eigentümergemeinschaft selbst nicht förderfähig ist. Als vorgesehene Projektpartner nennt die Stadt die Hausverwaltung, die Energieagentur Tirol, die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG sowie Architektur beziehungsweise Generalplanung. Bei einer Förderzusage soll die Sondierung von Ende 2026 bis Sommer 2027 laufen und eine mögliche Einreichung der Sanierung in einer Folgeausschreibung vorbereiten.
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