Kärnten: Vier Bürgermeisterinnen im Austausch mit Unternehmerinnen

Die Ergebnisse sollen die Grundlage für die geplante FiW-Bürgermeisterinnen-Agenda 2027 bilden.
Frau in der Wirtschaft Kärnten hat Bürgermeisterinnen und Unternehmerinnen in einem neuen Dialogformat zusammengebracht. Vier Bürgermeisterinnen nahmen an der ersten Kärntner Bürgermeisterinnen-Konferenz teil und tauschten sich mit Wirtschaftstreibenden über Herausforderungen, Erwartungen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus.
Neun der 132 Kärntner Gemeinden werden derzeit von einer Bürgermeisterin geführt.
Unter dem Leitmotiv „Vom Reden ins gemeinsame Gestalten“ wurden unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt, Erwartungen sichtbar gemacht und Ansatzpunkte für eine künftige Zusammenarbeit erarbeitet.
WK-Vizepräsidentin und FiW-Vorsitzende Astrid Legner erklärte, die Veranstaltung solle einen nachhaltigen Dialog zwischen Wirtschaft und Kommunalpolitik starten.
711 Unternehmerinnen arbeiten in neun Gemeinden
Ende Dezember 2025 waren in den neun von Bürgermeisterinnen geführten Gemeinden insgesamt 711 Unternehmerinnen tätig. Die meisten arbeiteten in Velden am Wörther See mit 266, gefolgt von Wernberg mit 143 und Pörtschach mit 101. Am Weißensee waren es 42, in Eisenkappel-Vellach 38, in Klein St. Paul 34, in St. Andrä 32, in Kappel am Krappfeld 31 und in Feld am See 24.
An der Spitze dieser Gemeinden stehen Andrea Feichtinger-Sacherer in Kappel am Krappfeld, Karoline Turnschek am Weißensee, Michaela Oberlassnig in Feld am See, Doris Liposchek in Wernberg, Elisabeth Lobnig in Eisenkappel-Vellach, Maria Knauder in St. Andrä, Gabriele Dörflinger in Klein St. Paul, Silvia Häusl-Benz in Pörtschach und Margit Heissenberger in Velden am Wörther See.
Konferenz soll Austausch fortsetzen
Die Konferenz ist als Auftakt für einen kontinuierlichen Austausch zwischen Wirtschaft und Kommunalpolitik gedacht. Ihre Ergebnisse bilden die Grundlage für die weitere Vernetzung und die geplante FiW-Bürgermeisterinnen-Agenda 2027.
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