Klagenfurt zeichnet Alina Zeichen mit Maria Tusch-Frauenpreis aus

Die Kulturmanagerin erhielt die Auszeichnung am Freitagabend im Künstler:innenhaus. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.
Die Stadt Klagenfurt hat Alina Zeichen mit dem Maria Tusch-Frauenpreis 2026 ausgezeichnet. Die Verleihung fand am Freitagabend im Künstler:innenhaus statt.
Die Kulturmanagerin engagiert sich in zahlreichen Initiativen für Frauen und Gleichstellung. Sie ist Gründerin und Obfrau des Vereins KD Barba, der jungen Frauen sowie Trans- und Interpersonen die Möglichkeit gibt, durch Kunst als (Rollen-)Vorbilder aufzutreten.
Zeichen setzt sich mit Kulturarbeit für Gleichstellung ein
Seit 2019 bekleidet sie die künstlerische Leitung von KD Barba, den ehrenamtlichen Vorsitz der IG KIKK, die Co-Geschäftsführung des UNIKUM, ein ehrenamtliches Vorstandsamt bei der IGKÖ sowie den stellvertretenden Vorsitz des Kärntner Kulturgremiums. Außerdem ist sie im Fachbeirat für Darstellende Kunst des Gremiums.
Die Stadt hält fest, dass Zeichen mit KD Barba in Projekten und Produktionen stereotype und diskriminierende Rollenbilder aufgebrochen und die Sichtbarkeit von Künstlerinnen in Klagenfurt und der Region nachhaltig erhöht habe. Sie nutzt Kultur, um Feminismus, Gleichstellung und Toleranz in die Öffentlichkeit zu bringen. Über KD Barba fördert sie Kooperationen im Kunst- und Kulturbereich nach feministischen Prinzipien und im zweisprachigen Kontext Deutsch und Slowenisch in Kärnten.
Die Stadt vergibt den Preis seit 2020 jährlich. Er ist mit 3.000 Euro dotiert, und jede Preisträgerin erhält eine eigens von Ina Loitzl gestaltete Skulptur. Eine Fachjury bewertet, wer sich durch herausragendes Engagement für Mädchen, Frauen und Geschlechtergleichstellung in Klagenfurt qualifiziert. Der Preis soll solchen Initiativen öffentliche Aufmerksamkeit, finanzielle Unterstützung und politische Anerkennung verschaffen.
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