Klinikum Klagenfurt stellt interventionelle Radiologie neu auf
Bild mit KI erstellt Ab 1. Oktober übernimmt ein Arzt aus dem bestehenden Team die Leitung. Personalaufbau und Ausbildung sollen die Versorgung langfristig sichern.
Die Einheit für Interventionelle Radiologie am Klinikum Klagenfurt wird mit 1. Oktober neu aufgestellt. Gesundheitslandesrätin Beate Prettner und die KABEG-Führung erläuterten im Gesundheitsausschuss des Kärntner Landtags den Stand und die nächsten Schritte.
Die weitere Entwicklung stützt sich auf drei Säulen: die unmittelbare Sicherstellung der Versorgung, den Aufbau eines stabilen Teams und die langfristige Ausbildung eigener Fachkräfte. Die Leitung übernimmt ein Arzt aus dem bestehenden Team, der weiterhin für die KABEG tätig bleibt. Er arbeitet bereits am Aufbau des neuen Teams. Ein weiterer Arzt aus dem bestehenden Team bleibt ebenfalls in der interventionellen Radiologie tätig.
Klinikum baut Team und Ausbildung aus
Das Klinikum rekrutiert gezielt weitere interventionelle Radiologinnen und Radiologen und spricht dafür auch externe Spezialistinnen und Spezialisten an. Ziel ist, Rufbereitschaften zunehmend wieder aus eigener Kraft abzudecken. Die Gespräche dazu laufen auf Hochtouren.
Für die langfristige Absicherung stehen bereits Kolleginnen und Kollegen für eine entsprechende Ausbildung zur Verfügung. Sie sollen aufgebaut und qualifiziert werden. Mittelfristig soll die personelle Ausstattung um einen weiteren Oberarzt erweitert werden. Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten innerhalb der Einheit sollen nochmals klar definiert werden.
Ein interventioneller Radiologe des Klinikums Villach wird zwei reguläre Dienste pro Woche und vier Nachtdienste im Monat übernehmen. Die Ausbildungskooperation zwischen den Kliniken Klagenfurt und Villach wird verstärkt. Die Zusammenarbeit mit dem LKH-Universitätsklinikum Graz bleibt als Backup und Übergangslösung Teil der Versorgungssicherung.
Das Zero-Gravity-System wird derzeit installiert und soll Radiologinnen und Radiologen bei Eingriffen körperlich entlasten. Ab Freitag ist es einsatzbereit. Der neue Leiter erstellt derzeit den Dienstplan für Oktober. Ziel ist, die personelle Abdeckung schrittweise zu erweitern und Rufbereitschaften künftig wieder vollständig mit dem eigenen Team sicherzustellen.
Lass Deine Reaktion da
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.



Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.