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Liquiditätsengpass: Graz verhängt HaushaltssperreBild mit KI erstellt

Wegen eines Liquiditätsengpasses zieht Graz die finanziellen Zügel an. Förderungen werden vorerst nicht weiterbearbeitet, zudem gilt eine Bestellsperre.

Die angespannte Finanzlage in Graz führt zu weiteren Maßnahmen. Um die Liquidität der Stadt abzusichern, wurde eine Haushaltssperre verhängt. Davon betroffen sind unter anderem die Bearbeitung von Förderungen sowie Bestellungen innerhalb der Verwaltung.

Die politischen Büros und Amtsleitungen wurden am Mittwoch, 2. September 2026, über die Einschränkungen informiert. Demnach wird die Bearbeitung von Förderungen über das städtische Förderinformationssystem bis auf Weiteres ausgesetzt.

Allgemeine Bestellsperre verhängt

Zusätzlich wurde eine allgemeine Bestellsperre verhängt, die zunächst bis 10. September gilt. Danach sollen Bestellungen für gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben sowie notwendige Ausgaben für den laufenden Dienstbetrieb grundsätzlich wieder möglich sein. Vorgesehen ist dabei eine Prüfung durch die Abteilung für Rechnungswesen gemeinsam mit der Finanzdirektion.

Hintergrund der Maßnahmen ist die angespannte Liquiditätsentwicklung. Bereits bei der Erstellung des Doppelbudgets für 2025 und 2026 wurde für diesen Fall eine allgemeine Haushaltssperre zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit vorgesehen.

Die finanzielle Situation der Landeshauptstadt steht bereits seit längerer Zeit unter Druck. Einnahmen und laufende Ausgaben entwickeln sich nicht im gleichen Ausmaß, während die Stadt gleichzeitig ihren finanziellen Handlungsspielraum absichern muss.

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