ÖBB erklären Schüler:innen in Neusiedl am See Gefahren an Gleisen
Bild mit KI erstellt Im Vortrag ging es um Gleisquerungen, Sicherheitslinien und Bahnstromleitungen. Österreichweit erreichte das Programm 2025/26 rund 14.200 Jugendliche.
Die ÖBB hielten am 25. September an der Sportmittelschule Neusiedl am See einen Sicherheitsvortrag. Die Schüler:innen erhielten Antworten zum richtigen Verhalten am Bahnsteig, dazu, warum Gleise nie als Abkürzung genutzt werden dürfen, und zu Gefahren durch Bahnstromleitungen.
An dem Termin nahmen Karin Kroneder, Leiterin Sicherheit und Qualität der ÖBB-Infrastruktur AG, Landesrätin Daniela Winkler und Direktorin Margit Luisser teil. Das österreichweite Programm „Sicherheit macht Schule“ bietet kostenlose, praxisnahe Vorträge, die sich vor allem an Schüler:innen der siebenten und achten Schulstufen richten. Es soll Jugendliche für Gefahren an Eisenbahnanlagen sensibilisieren und Unfälle verhindern.
Vortrag behandelt konkrete Unfallrisiken
Zu den besprochenen Risiken zählen das unerlaubte Queren von Gleisen, das Missachten der Sicherheitslinie am Bahnsteig und riskantes Verhalten an Eisenbahnkreuzungen. Auch das Klettern auf abgestellte Waggons ist lebensgefährlich, insbesondere wegen der Nähe zu stromführenden Oberleitungen.
Kroneder sagte, viele Jugendliche schätzten die langen Bremswege von Zügen und die Risiken durch Starkstrom-Oberleitungen falsch ein. Anhand konkreter Beispiele zeigten die Vorträge richtiges Verhalten und wie gefährliche Situationen vermieden werden können.
Im Schuljahr 2025/26 besuchte das Programm österreichweit 161 Schulen und erreichte rund 14.200 Schüler:innen. Rund 80 ÖBB-Mitarbeiter:innen engagieren sich als Sicherheitsbotschafter:innen. Um weitere Schulen für Bahnsicherheit zu gewinnen, verlost die ÖBB-Infrastruktur unter den teilnehmenden Schulen drei Reisegutscheine im Wert von jeweils 1.000 Euro.
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