ÖBB planen Haltestelle im Linzer Franckviertel
Bild mit KI erstellt Mit dem Ausbau auf vier Gleise soll im Franckviertel ein Umsteigeknoten zwischen West- und Summerauerstrecke sowie Linzer Öffis entstehen.
Die ÖBB planen im Projekt Linz Verschiebebahnhof West – Linz Signalbrücke den Ausbau auf vier Gleise zwischen Linz Kleinmünchen und Linz Signalbrücke. Im Franckviertel soll bei der Querung der Lastenstraße eine neue Haltestelle entstehen.
Stadt Linz und Land Oberösterreich sind Projektpartner. Die Haltestelle soll als Nahverkehrsknoten den Umstieg zwischen Zügen der West- und Summerauerstrecke sowie dem Linzer Öffi-Verkehr ermöglichen.
Der Ausbau soll den Engpass bei Linz beseitigen
Seit 2017 ist die Weststrecke von Wien bis Linz Kleinmünchen vollständig viergleisig ausgebaut. Der rund vier Kilometer lange Abschnitt bis Linz Signalbrücke wird noch zweigleisig geführt und gilt wegen der Nähe zum Linzer Hauptbahnhof als Kapazitätsengpass. Nah- und Fernverkehrszüge teilen sich dort zwei Gleise und verlieren durch Vorranggeben und Queren oft Zeit. Die ÖBB bezeichnen den Ausbau als letztes Projekt an der Weststrecke in Linz.
Bei laufendem Betrieb sollen die Gleisanlagen mit Unterbau, Oberleitungen, Gleisen und Weichen erneuert werden. Die Trassenlage bleibt dabei nahezu unverändert.
Nach dem Ausbau sollen zwei Gleise dem Fernverkehr und zwei dem Nahverkehr vorbehalten sein. Züge sollen die Bahnsteige am Linzer Hauptbahnhof sowie die Verschiebebahnhöfe ohne aufwendiges Einfädeln erreichen oder verlassen. Vorgesehen sind ein dichteres S-Bahn-System zwischen Linz, St. Valentin und Amstetten, pünktlichere Züge sowie ein verbessertes Fernverkehrsangebot. Mit dem Schließen des Engpasses soll die Weststrecke von Wien bis Wels durchgehend viergleisig sein.
Aktuelle Visualisierungen der Planungen werden am Samstag, 19. September 2026, beim Mobilitätsfest in der Linzer Domgasse gezeigt. Die Inbetriebnahme der neuen Haltestelle ist mit Ende 2033 geplant.
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