Pixxel schließt Series-C-Runde über 100 Millionen Dollar ab
Bild mit KI erstellt Die Series-C-Runde von Pixxel über 100 Millionen Dollar erhöht die Gesamtfinanzierung des indischen Raumfahrtunternehmens auf 195 Millionen Dollar.
Das in Bengaluru ansässige indische Raumfahrtunternehmen Pixxel hat eine Series-C-Finanzierungsrunde über 100 Millionen Dollar abgeschlossen.
Temasek und Seraphim leiteten die Runde. Als neue Investoren beteiligten sich 360 ONE Asset und IMM Investment, bestehende Geldgeber waren unter anderem Radical Ventures und growX ventures. Pixxels gesamte Finanzierung beträgt nun 195 Millionen Dollar. Das Unternehmen bezeichnet die Runde als bislang größte Finanzierung eines Raumfahrttechnologieunternehmens in Indien.
Pixxel erweitert Satelliten, Software und Fertigung
Mit dem Kapital will Pixxel sein Angebot über Hyperspektralbilder hinaus ausbauen. Geplant sind fortschrittliche Sensor-Satelliten, Software für Erdbeobachtungsdaten, Systeme für kommerzielle und staatliche Weltraummissionen sowie der Satellitenbau.
Die nächste Honeybee-Konstellation soll Beobachtungen im kurzwelligen Infrarot ermöglichen. Ergänzt werden sollen Synthetic Aperture Radar und optische Bildgebung mit sehr hoher Auflösung. Der erste Honeybee-Satellit soll 2027 ins All starten.
Aurora soll als Software-Schicht Daten dieser Systeme zusammenführen. Pixxel will außerdem Erdbeobachtungssysteme für staatliche Aufgaben weiterentwickeln und mit Gigapixxel die Kapazität zur Produktion fortschrittlicher Satelliten erhöhen.
Pixxel soll Indiens Erdbeobachtungskonstellation entwickeln
In den vergangenen zwei Jahren hat Pixxel sechs Firefly-Satelliten in Betrieb genommen und Aurora eingeführt. Nach Angaben des Unternehmens bilden die Firefly-Satelliten die weltweit hochauflösendste kommerzielle Hyperspektral-Konstellation.
Pixxel verfügt über Verträge mit NASA und NRO und gewann mehrere iDEX-Wettbewerbe des indischen Verteidigungsministeriums. Das Unternehmen kündigte zudem einen Demonstrationssatelliten für ein orbitales Rechenzentrum an und wurde ausgewählt, Indiens erste öffentlich-private Erdbeobachtungskonstellation mit 12 Satelliten im Rahmen von IN-SPACe zu entwickeln.
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