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Steiermark rüstet 23 neue Reviere mit Wildwarngeräten aus

Heuer werden 48 Kilometer Landesstraßen und rund zwei Kilometer Gemeindestraßen neu ausgerüstet.

Das Projekt „Wildtierschutz und Verkehrssicherheit Steiermark“ startete 2015 als gemeinsames Vorhaben des Landes Steiermark und der Steirischen Jägerschaft. Es soll die Verkehrssicherheit erhöhen und Wildunfälle verringern. An neuralgischen Stellen entlang von Landesstraßen und teilweise auch Gemeindestraßen werden Wildwarnreflektoren und optisch-akustische Geräte angebracht.

Heuer werden 23 neue Reviere mit Wildwarngeräten ausgestattet, während 68 bestehende Testreviere nachbestellt haben. Ausgegeben werden 4.550 optische Wildwarnreflektoren, 335 optisch-akustische Geräte und dreimal olfaktorische Vergrämung, also gezielte Tierabwehr durch Gerüche. Neu ausgerüstet werden 48 Kilometer Landesstraßen und rund zwei Kilometer Gemeindestraßen. In den Testrevieren werden knapp 24 Kilometer nachgerüstet.

Land und Jägerschaft setzen Zusammenarbeit bis 2031 fort

Anfang des Jahres wurde die Zusammenarbeit bis 2031 verlängert. Ziel ist es, weitere Gefahrenstellen zu entschärfen und die Sicherheit für Menschen und Tiere zu erhöhen. Auf steirischen Landesstraßen sterben jährlich rund 13.000 Wildtiere, etwa die Hälfte davon ist Rehwild.

Die Investitionen für die diesjährigen Maßnahmen betragen zirka 74.000 Euro. Davon übernimmt der Straßenerhaltungsdienst rund 50.000 Euro. Die Reviere investieren rund 12.500 Euro und erbringen außerdem jagdwirtschaftliche Leistungen wie Datenerhebung und Monitoring. Die Steirische Landesjägerschaft unterstützt das Projekt mit rund 11.500 Euro. Montage, Wartung und Pflege übernehmen Jägerschaft und Straßenerhaltungsdienst gemeinsam. Die Service- und Reparaturkosten teilen sich Straßenerhaltungsdienst und Landesjägerschaft.

Nach der Montage im heurigen Herbst umfasst die Projektbilanz seit 2015 314 aktive Reviere, rund 63.600 optische Reflektoren, etwa 3.900 optisch-akustische Geräte und 56 ergänzende Sicherheitsmaßnahmen. Die Verkehrssicherheit wurde auf rund 880 Kilometern Landesstraßen und 35 Kilometern Gemeindestraßen erhöht.

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