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Tirol beschließt Masterplan für Fachberufsschulen bis 2035Bild mit KI erstellt

Tirol beschließt einen Masterplan bis 2035 und investiert rund 200 Millionen Euro in Fachberufsschulen und Berufsschülerheime.

Die Tiroler Landesregierung hat eine Zukunftsstrategie und einen Masterplan für die Tiroler Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime beschlossen. Der Plan bis 2035 soll die Infrastruktur für die Lehrausbildung modernisieren. Grundlage waren Prüfungen der Fachberufsschulen und Heime nach baulicher Substanz und funktionalen Anforderungen.

Bis 2035 sollen rund 200 Millionen Euro in die bestehende Schul- und Heiminfrastruktur fließen. Rund 750 Heimplätze sollen modernisiert und 20 zusätzliche Plätze geschaffen werden. Bei den Baumaßnahmen stehen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Fokus.

Erste Arbeiten in Lohbachufer sind für 2028 geplant

Die Erweiterung und Generalsanierung der TFBS Lohbachufer soll 2028 beginnen. Ein Vorentwurfsprojekt liegt bereits vor, die Finanzierung über ein Baurechtsmodell ist in Planung.

Priorität haben außerdem die Generalsanierung und Adaptierung des Hauptgebäudes der TFBS Mandelsbergerstraße, die Erweiterung von Bauhöfen und Lagerflächen an der TFBS für Bautechnik und Malerei in Absam sowie Berufsschülerheime in Lohbachufer, in der Mandelsbergerstraße und an der TFBS für Optik und Hörakustik in Hall. An allen Standorten sind laufende Instandsetzungen und Modernisierungen vorgesehen.

Ab 2027/2028 sollen Kompetenzzentren im Einzelhandel mit den Schwerpunkten Sportartikelhandel an der TFBS Kitzbühel und Textilhandel an der TFBS Landeck eingerichtet werden. Das Land prüft außerdem, ob ein Berufsschul-Cluster im Westen Tirols sinnvoll ist.

Ein neuer Berufsschulbeirat soll den Prozess als Beratungs- und Kontrollgremium begleiten. Vertreten sind das Land Tirol, die Bildungsdirektion für Tirol, Arbeiterkammer Tirol, Wirtschaftskammer Tirol, Tiroler Gemeindeverband, Stadt Innsbruck sowie der Direktor der Landesberufsschülerheime Innsbruck-Kitzbühel.

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