Tirol Kliniken gewinnen VCÖ-Mobilitätspreis in Innsbruck

Die Fachjury zeichnete das Mobilitätsmanagement der Tirol Kliniken aus. Auch der Bozner Platz und der Bahnhof Fritzens-Wattens erhielten Preise.
Im Innsbrucker Landhaus ist am Mittwoch der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026 verliehen worden. Die Fachjury kürte das Mobilitätsmanagement der Tirol Kliniken zum Sieger. Als vorbildliche Projekte wurden die Neugestaltung des Bozner Platzes durch die Stadt Innsbruck und die Gestaltung des Bahnhofs Fritzens-Wattens durch OSTERTAG ARCHITECTS ausgezeichnet.
Unter dem Motto „nachhaltig.effizient.innovativ“ konnten bis Mai Projekte eingereicht werden. Der VCÖ führt den Preis gemeinsam mit dem Land Tirol und den ÖBB durch.
Tirol Kliniken bauen Mobilitätsangebot für Beschäftigte aus
Die Tirol Kliniken haben für ihre 9.000 Beschäftigten in Innsbruck, Hall, Hochzirl und Natters Maßnahmen für einen effizienteren und umweltverträglicheren Arbeitsweg umgesetzt. Sie stellen ein Jobticket bereit, das bereits rund 5.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen.
Fast 1.800 Beschäftigte nutzen das Stadtrad Innsbruck. Die Tirol Kliniken errichteten zusätzliche, gut ausgelastete Radabstellanlagen und verbesserten gemeinsam mit der Stadt Innsbruck die Radverbindung zum Landeskrankenhaus Innsbruck. Sie weiteten zudem das Corporate Carsharing aus, digitalisierten dessen Buchungsprozess, elektrifizieren seit 2016 schrittweise die Dienstwagenflotte und stellen zahlreiche Ladestationen für private Fahrzeuge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereit.
Bahnhof Fritzens-Wattens und Bozner Platz werden ausgezeichnet
Der Bahnhof Fritzens-Wattens verknüpft verschiedene Mobilitätsformen als multimodale Mobilitätsdrehscheibe. Zwischen der Fahrradabstellanlage für 160 Fahrräder und dem Bahnsteig liegen nur 200 Meter. Der Busterminal ist am Parkdeck angebunden, die Bahnsteige sind witterungsgeschützt erreichbar. Eine Rad- und Fußgängerbrücke verbindet Fritzens und Wattens verkehrsberuhigt. Das barrierefreie Gesamtkonzept umfasst vier Aufzüge und ein taktiles Leitsystem.
Am Bozner Platz schuf die Stadt Innsbruck mehr Raum für Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad und reduzierte den Verkehr um den Platz. Das Schwammstadtprinzip und die Begrünung sorgen für eine natürliche Kühlung. Der Anteil der unversiegelten Fläche stieg durch die Umgestaltung auf 43 Prozent.
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