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Gerhard Karner, Sylvia Mayer, Günther Ofner und Alexander Janda stehen im Flughafengebäude.

Das zweitägige Treffen am 28. und 29. September widmet sich aktuellen und künftigen Herausforderungen beim Schutz kritischer Infrastruktur.

Am 28. und 29. September 2026 kommen mehr als 350 Vertreterinnen und Vertreter von Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Wirtschaft sowie Betreiber kritischer Infrastruktur im Vienna Airport Conference Center zusammen. Anlass ist der „Tag der kritischen Infrastruktur“.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens stehen aktuelle und künftige Herausforderungen beim Schutz kritischer Infrastruktur sowie der Austausch zwischen den Beteiligten. Zum Auftakt betonten Innenminister Gerhard Karner, Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner, KSÖ-Generalsekretär Alexander Janda und DSN-Direktorin Sylvia Mayer die Bedeutung von Zusammenarbeit und Vernetzung. Karner sagte, Bedrohungsszenarien rückten näher und würden komplexer.

Fachleute beraten über Resilienz und neue Bedrohungen

Ein Schwerpunkt ist die Frage, wie die Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastruktur angesichts einer veränderten Bedrohungslage gestärkt werden kann. Dabei geht es neben technischer Absicherung auch um den Menschen und die Handlungsfähigkeit von Organisationen in Krisen. Thematisiert werden psychologische und wirtschaftliche Auswirkungen von Gewalt und Terror, künstliche Intelligenz, mögliche Pandemien sowie Kommunikation und Medien in Krisensituationen.

Die Fachleute befassen sich außerdem mit Extremwetter, Informationssicherheit, Cyberrisiken, Drohnen, geopolitischen Veränderungen und technologischen Innovationen. Beim „All-Hazard“-Ansatz werden unterschiedliche Gefahren und Verwundbarkeiten gemeinsam betrachtet. Weitere Themen sind die Überwachung und Absicherung kritischer Bereiche, risikobasierte Personenprüfungen, Extremismus, Sabotage, hybride Bedrohungen, globale Abhängigkeiten, kritische Rohstoffe und Lieferketten.

Laut Ofner arbeiten am Flughafen Wien mehr als 2.000 Beschäftigte rund um die Uhr für die Sicherheit der Reisenden. Ein eigenes System spürt Drohnen auf, die sich dem Flughafen nähern. Zuletzt investierte der Flughafen nach Ofners Angaben pro Jahr jeweils eine hohe zweistellige Millionensumme in moderne Sicherheitstechnik. Er verwies auch auf die Zusammenarbeit mit Polizei, Zoll und Sicherheitsbehörden sowie auf die reibungslose Einführung des Entry-Exit-Systems, bei der Österreich zu den Besten in Europa zähle.

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