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Volkswagen plant Abbau von 50.000 Stellen – vier Werke im FokusBild mit KI erstellt

Volkswagen plant weltweit den Abbau von rund 50.000 Stellen. Bei vier deutschen Werken ist die weitere Nutzung ab den kommenden Jahren noch offen.

Volkswagen will seinen Konzern in den kommenden Jahren umfassend umbauen. Weltweit sollen rund 50.000 Stellen wegfallen. Auch für vier deutsche Werke ist die längerfristige Zukunft derzeit noch nicht vollständig geklärt.

Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat dem Zukunftsplan 2030 einstimmig zugestimmt. Damit beginnt für den Autokonzern eine weitere Phase des Umbaus. Ziel sind niedrigere Kosten, einfachere Strukturen und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit.

Ein wesentlicher Teil davon betrifft die Beschäftigten. Über bereits laufende Programme hinaus ist eine weitere Verringerung der Personalkapazitäten vorgesehen. Konzernweit geht es um rund 50.000 Stellen, wobei auch Positionen im Management einbezogen sind.

Als Gründe für die geplanten Veränderungen gelten unter anderem der stärkere internationale Wettbewerb, eine veränderte Nachfrage sowie der technologische Wandel innerhalb der Automobilbranche.

Zukunft von vier deutschen Werken noch offen

Auch bei der Produktion in Europa stehen Veränderungen bevor. Im Volkswagen-Konzern bestehen derzeit Überkapazitäten für rund 500.000 Fahrzeuge.

Besonders betroffen sind die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm. Für diese vier Werke kann derzeit gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 keine wettbewerbsfähige Folgebelegung sichergestellt werden.

Eine Schließung der Standorte wurde damit jedoch nicht beschlossen. Parallel werden andere Nutzungsmöglichkeiten geprüft. Bis Ende Juni 2027 soll ein Konzept für die zukünftige Produktionsstruktur der europäischen Werke ausgearbeitet werden.

Volkswagen will Modellpalette deutlich verkleinern

Auch beim Fahrzeugangebot plant der Konzern Einschnitte. Bis 2035 soll die Zahl der angebotenen Modelle um rund 50 Prozent sinken. Gleichzeitig soll die Komplexität des Angebots um etwa 75 Prozent zurückgehen.

Durch weniger Modelle und Varianten sollen höhere Stückzahlen je Fahrzeug sowie geringere Kosten möglich werden.

Daneben sollen Führungsstrukturen vereinfacht, Verantwortlichkeiten klarer verteilt und Entscheidungen schneller getroffen werden. Auch das Beteiligungsportfolio steht auf dem Prüfstand und soll um rund ein Drittel verkleinert werden.

Für das automobile Kerngeschäft rechnet Volkswagen langfristig mit einem jährlichen Absatz von neun Millionen Fahrzeugen. Bis 2030 wird eine operative Umsatzrendite von neun Prozent angestrebt.

Trotz des Sparkurses sind weiterhin hohe Investitionen vorgesehen. Für Sachanlagen sowie Forschung und Entwicklung sind zwischen 2027 und 2031 insgesamt rund 135 Milliarden Euro eingeplant.

Mit der Zustimmung des Aufsichtsrats geht der Zukunftsplan nun in die weitere Umsetzung. Wo Vereinbarungen mit Arbeitnehmervertretern notwendig sind, sollen entsprechende Gespräche geführt werden.

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