Wien-Erdberg: 500.000 Euro für Christophorus 9 beschlossen

Für den Flugrettungsstützpunkt in Wien-Erdberg wurden 500.000 Euro beschlossen. So bleibt der Einsatz von Christophorus 9 2027 abgesichert.
Die niederösterreichische Landesregierung hat für den gemeinsam mit Wien betriebenen Flugrettungsstützpunkt in Wien-Erdberg einen zusätzlichen Finanzierungsbeitrag von 500.000 Euro beschlossen.
Der Betrag soll die Zusammenarbeit beim Einsatz des ÖAMTC-Notarzthubschraubers Christophorus 9 im Jahr 2027 sichern.
Der in Wien stationierte Rettungshubschrauber ist seit vielen Jahren im Auftrag der beiden Bundesländer im Einsatz. Laut einer aktuellen Evaluierung entfallen durchschnittlich rund 80 Prozent der Einsätze auf das nördliche und östliche Niederösterreich.
Ab Jänner 2028 soll die Finanzierung auf eine langfristig faire und leistungsgerechte Grundlage gestellt werden. Dafür ist eine gemeinsame Vereinbarung zwischen Wien, Niederösterreich und dem Burgenland über die künftige Finanzierung der Flugrettung beabsichtigt.
Die Abrechnung soll dann statt über Pauschalen nach den tatsächlich angefallenen Flugminuten erfolgen. Die Kosten sollen nach der tatsächlichen Inanspruchnahme auf die beteiligten Bundesländer aufgeteilt werden.
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