Wien gestaltet Übergang zum Chancenbonus an Schulen
Bild mit KI erstellt Der Chancenbonus startet 2026/27. Wien führt die PSD-Unterstützung an 29 Schulstandorten schrittweise bis Schuljahresende in das neue System über.
Mit dem Schuljahr 2026/27 startet der Chancenbonus des Bildungsministeriums. Das Programm soll besonders belastete Schulen zusätzlich unterstützen.
In Wien betrifft der Übergang auch das Projekt „Psychosoziale Unterstützung an Wiener Schulen“. Multiprofessionelle Teams der Psychosozialen Dienste in Wien, kurz PSD-Wien, betreuen dabei 29 Standorte in 3 Gemeindebezirken.
Das Schuljahr 2026/27 dient als Übergangsjahr. Gemeinsam mit den Schulen werden die jeweiligen Bedarfe erhoben und die Unterstützung mit dem Chancenbonus abgestimmt.
PSD-Teams beenden ihre Tätigkeit bis zum Schuljahresende
Bestehende Vertrauensverhältnisse zu Schüler*innen und Schulpersonal sollen gesichert werden. Bereits begonnene Unterstützungsprozesse werden geordnet abgeschlossen oder übergeben, während Direktionen bei der Planung ihres künftigen Bedarfs begleitet werden.
Die multiprofessionellen Teams sollen im Laufe des Schuljahres zunehmend flexibel und bedarfsgerecht mobil eingesetzt werden, statt einzelne Standorte kontinuierlich zu betreuen. In Absprache mit der Bildungsdirektion können Fachkräfte aus dem auslaufenden Projekt im Chancenbonus, in der Schulsozialarbeit und in der Schulpsychologie aufgenommen werden.
Die Direktor*innenhotline für Krisenfälle bleibt während des gesamten Schuljahres 2026/27 bestehen. Bis zu dessen Ende sollen die PSD-Wien-Teams ihre Tätigkeit an den Schulen vollständig beendet haben. Dabei sollen keine Doppelgleisigkeiten entstehen.
Während der Übergangsphase soll die psychosoziale Unterstützung durchgehend gesichert werden. Für das Schuljahr 2027/28 ist durch den Chancenbonus eine klare, nachhaltige Struktur vorgesehen.
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