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Wiener Lungenforschung erhält ERS-Auszeichnungen in BarcelonaBild mit KI erstellt

Beim ERS-Kongress in Barcelona präsentierte das Forschungsteam 23 Arbeiten und war damit die am stärksten vertretene Forschungsgruppe aus ganz Europa.

Beim Kongress der European Respiratory Society in Barcelona präsentierte das Forschungsteam um Marie-Kathrin Breyer und Robab Breyer-Kohansal insgesamt 23 wissenschaftliche Arbeiten. Damit war es die am stärksten vertretene Forschungsgruppe aus ganz Europa.

Der Kongress fand von 5. bis 9. September statt. Die Beiträge befassten sich mit Lungenfunktion, Asthma und COPD, Nikotinkonsum sowie neuen diagnostischen und therapeutischen Ansätzen.

MarieTherese Grasl erhält Young Scientist Award

Eine von Breyer-Kohansal wissenschaftlich geleitete Arbeit trug den Titel „From Cigarettes to Vapes: Austria’s Youth at the Crossroads of a Nicotine Epidemic“. Ihre Ergebnisse zeigen, dass der Anteil der Raucher*innen in Österreich zwischen 2012 und 2024 zurückging, während die Nutzung alternativer Nikotinprodukte wie Vapes deutlich zunahm. Gleichzeitig sank das durchschnittliche Alter beim Rauchbeginn. Die Studie basiert auf Daten von 15.056 Menschen aus der österreichischen LEAD-Studie des Ludwig Boltzmann Instituts für Lungengesundheit. Unterstützt wurde sie durch den Wiener Gesundheitsverbund und die Sigmund Freud Medizinische PrivatUniversität Wien.

Die Lungenfachärztin MarieTherese Grasl vom Standort Penzing der Klinik Ottakring erhielt für ihre Forschung zur Lungenfunktionsentwicklung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Young Scientist Award der ERS. Die Auswertung der LEAD-Daten zeigt, dass sich eine eingeschränkte Lungenfunktion während des Heranwachsens im Verlauf wieder verbessern kann. Erhaltene Lungenvolumina, Asthmakontrolle und Rauchvermeidung spielen dabei eine wichtige Rolle.

Arschang Valipour erhält Best Abstract Award

Arschang Valipour, Vorstand der Lungenabteilung der Klinik Floridsdorf und Leiter des Karl-Landsteiner-Instituts für Lungenforschung und pneumologische Onkologie, wurde ebenfalls ausgezeichnet. Seine Arbeit „Airway Scaffolds for Emphysema-Related Hyperinflation: 12-Month Outcomes“ erhielt den Best Abstract Award. Sie untersuchte einen neuen bronchologischen Therapieansatz für Menschen mit schwerem Lungenemphysem.

Die Ergebnisse zeigten auch nach zwölf Monaten Verbesserungen bei Lungenvolumen, Lungenfunktion, Beschwerden, Lebensqualität und körperlicher Belastbarkeit.

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