Wirtschaftskammer fordert mehr Mittel für Klagenfurt

Die Wirtschaftskammer verlangt mehr Mittel für Klagenfurt. Die zweite Ausgabe von KLAMOUR ist vom 15. bis 31. Oktober geplant.
Die Wirtschaftskammer fordert mehr Mittel für den Wirtschaftsstandort Klagenfurt. Sie verweist dabei auf leere Geschäftslokale am Alten Platz und sinkende Frequenz. Rund 70 Unternehmer:innen kamen zum WK-Wirtschaftsstammtisch im Hotel Sandwirth, bei dem die zweite Ausgabe von KLAMOUR vorgestellt wurde.
Die zweite Ausgabe von KLAMOUR läuft vom 15. bis 31. Oktober 2026. Die Fortsetzung wird durch ein Sonderbudget von Wirtschaftsstadtrat Julian Geier ermöglicht.
Wirtschaftsbarometer weist auf sinkende Umsätze hin
Am aktuellen Klagenfurter Wirtschaftsbarometer der WK-Bezirksstelle beteiligten sich 206 Unternehmer:innen. Fast 41 Prozent berichteten von gesunkenen Umsätzen, bei beinahe 49 Prozent verschlechterte sich die Auftragslage. Rund 43 Prozent reduzierten ihr Investitionsvolumen.
Die Unternehmensfreundlichkeit von Politik und Verwaltung in Klagenfurt wurde im Durchschnitt mit 3,98 bewertet. Mehr als 70 Prozent beurteilten das Handeln von Politik und Verwaltung negativ. Die Klagenfurter Unternehmen leisten jährlich rund 60 Millionen Euro Kommunalsteuer. Im Vorjahr flossen 121.600 Euro in Form von Wirtschaftsförderungen zurück.
Die WK-Bezirksstelle Klagenfurt will den Austausch mit den Betrieben in den kommenden Monaten intensiv fortsetzen. Sie will Anliegen der Unternehmerschaft an die Stadtpolitik herantragen und mit Partnern Projekte zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes umsetzen.
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