Hoverboard-Akku löst Brand im Altstoffsammelzentrum Purgstall aus
Bild mit KI erstellt Rasches Eingreifen und ein Feuerlöscher verhinderten größeren Schaden.
Am 13. Juli 2026 geriet im Altstoffsammelzentrum Purgstall ein Hoverboard in Brand, das fälschlicherweise beim Alteisen entsorgt worden war. Der Akku löste das Feuer aus. Rasches Eingreifen ermöglichte das Löschen mit einem Feuerlöscher und verhinderte größeren Schaden.
Die österreichweite „Aktionswoche gegen Batteriebrände“ läuft von 12. bis 17. Oktober 2026. Auch der Gemeindeverband für Umweltschutz im Bezirk Scheibbs (GVU) beteiligt sich daran und setzt auf Bewusstseinsbildung. Im Bezirk unterstützen Abfallwirtschaft und Feuerwehr die Aktionswoche. Wieselburgs Feuerwehrkommandant Thomas Hofmarcher, GVU-Geschäftsführer Thomas Prenner, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Alois Hochholzer und AWÖ-Geschäftsführer Bernhard Ebenführer machen gemeinsam auf die Gefahren falsch entsorgter Batterien und Akkus aufmerksam.
Falsch entsorgte Akkus können sich entzünden
Lithium-Ionen-Akkus stecken in Smartphones, Powerbanks, E-Zigaretten, elektrischen Zahnbürsten und vielen weiteren Geräten. Bei falscher Entsorgung können sie zur Brandgefahr werden. Mechanischer Druck in Müllfahrzeugen oder Entsorgungsanlagen kann Akkus beschädigen. Dabei kann es zu unkontrollierter Erhitzung und schließlich zur Selbstentzündung kommen. In Verbindung mit brennbaren Abfällen können daraus rasch größere Brände entstehen, die Mitarbeiter, Anlagen und eingesetzte Feuerwehren gefährden.
Alte Batterien und Akkus gehören zu den vorgesehenen Sammelstellen oder können im Handel zurückgegeben werden. Elektrogeräte mit fest verbauten Akkus müssen als Ganzes fachgerecht entsorgt werden. Beschädigte oder aufgeblähte Akkus dürfen nicht weiterverwendet werden und sollten dem Fachpersonal einer geeigneten Sammelstelle übergeben werden.
Das Bezirksfeuerwehrkommando Scheibbs appelliert an die Bevölkerung, Batterien und Akkus niemals über den Restmüll oder andere Abfallbehälter zu entsorgen.
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