Bundesheer: Kärnten holt sechs Medaillen beim Schießen

Bei der Heeresmeisterschaft im Schießen in Osttirol erreichten Kärntner Soldaten sechs Podestplätze. Darunter waren zwei Goldmedaillen.
Bei der Heeresmeisterschaft im Schießen vom 12. bis 16. Oktober 2026 am Militärschießplatz „Lavanter Forcha“ in Osttirol holte Kärnten insgesamt sechs Medaillen. Die besten Schützen des Bundesheeres aus allen Bundesländern traten dabei in Einzel- und Mannschaftsbewerben mit Sturmgewehr und Pistole gegeneinander an.
Die Kärntner Teilnehmer erreichten zweimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze.
Zwei Medaillen mit dem Sturmgewehr
Beim Schießen mit dem Sturmgewehr 77 mussten die Teilnehmer aus liegender Position ein 200 Meter entferntes Ziel treffen. Gewertet wurden zehn Präzisionsschüsse und zehn Schüsse im Schnellfeuer.
Oberstabswachtmeister Elisabeth Jobst vom Führungsunterstützungsbataillon 1 in Villach erreichte mit 186 Ringen den zweiten Platz und gewann Silber.
Oberwachtmeister Karola Kogler vom Jägerbataillon 26 aus Spittal an der Drau belegte mit 182 Ringen den dritten Platz und holte Bronze.
Gold und Bronze mit der Pistole
Auch beim Pistolenschießen waren die beiden Kärntnerinnen erfolgreich. Geschossen wurde mit der Pistole P80 auf Präzisionsscheiben in 25 Metern Entfernung. Dafür standen jeweils zehn Schuss zur Verfügung.
Elisabeth Jobst gewann den Bewerb und wurde Heeresmeisterin 2026 im Pistolenschießen. Karola Kogler erreichte erneut den dritten Platz.
Elisabeth Jobst gewinnt auch die Gesamtwertung
Für die Gesamtwertung wurden die Ergebnisse aus dem Sturmgewehr- und Pistolenschießen zusammengezählt.
Bei den Damen sicherte sich Elisabeth Jobst auch in dieser Wertung den Heeresmeistertitel. Damit gewann sie insgesamt zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille.
Bronze für Mannschaft aus Spittal
Eine weitere Bronzemedaille ging an das Jägerbataillon 26 aus Spittal an der Drau.
Beim Mannschaftsbewerb mit dem Sturmgewehr mussten vier Soldaten zunächst 200 Meter laufen. Anschließend gaben sie liegend insgesamt 40 Schuss auf ein 200 Meter entferntes Ziel ab.
Das Kärntner Team mit Oberstleutnant Christian Bachmann sowie den Offiziersstellvertretern Anton-Heinz Kleinfercher, Helmut Burgstaller und Adrian Fritzer erreichte mit 375 Ringen den dritten Platz.
© Hansjörg Raggl/Bundesheer
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