Ehemalige Synagoge in St. Pölten bietet zwei Konzertabende
Bild mit KI erstellt Die Ehemalige Synagoge kündigt zwei Konzerte an: Der Šenster Gob spielt am 15. Oktober, Hagar Sharvit und Trio Delyria am 25. Oktober.
Die Ehemalige Synagoge in St. Pölten plant im Oktober zwei Konzertabende. Am 15. Oktober 2026 tritt dort Der Šenster Gob auf, am 25. Oktober folgt das Konzert „Serenade des Exils“.
Zur „Langen Nacht der Museen“ können Besucherinnen und Besucher von 18 bis 21 Uhr an der Kreativstation „Prächtige Muster und Farben“ eine Tasche mit Ornamenten gestalten. Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler stehen von 18 bis 22 Uhr für Fragen zum Haus und zu den Ausstellungen bereit. Die mobile Forschungsstation „Entdecke zwei St. Pöltner Synagogen virtuell“ ist um 19.30 Uhr, 21 Uhr und 22.30 Uhr zugänglich. Die ständige Forschungsstation „Finde deine jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn“ kann von 19 bis 23 Uhr besucht werden. Um 20 Uhr wird die Führung „Einblicke. Zum Synagogenraum und zu den Ausstellungen“ angeboten.
Der Šenster Gob spielt am 15. Oktober in der Synagoge
Die Akustik-Band aus Prag tritt am 15. Oktober um 18.30 Uhr mit ihrem Programm „Majority of Minorities“ auf. Zum Stil der Musiker gehören Klezmer, Balkan, „Gypsy“ und Swing sowie Witz und Virtuosität. Im Vorjahr war die Band gemeinsam mit Lea Kalisch in der Ehemaligen Synagoge zu Gast, diesmal spielt sie allein. Auf ihren Reisen durch Europa und einen Teil Asiens sammelten die Musiker Inspirationen und musikalische Erfahrungen.
Am 25. Oktober um 18.30 Uhr präsentieren die israelische Mezzosopranistin Hagar Sharvit und das Trio Delyria bei „Serenade des Exils“ Werke der Romantik und der Moderne. Auf dem Programm stehen Felix Mendelssohn-Bartholdys Klaviertrio in d-Moll, Gustav Mahlers Rückert-Lieder, ein für das Trio Delyria geschriebenes Werk des australischen Komponisten Lee Bradshaw und Ursula Mamloks „Panta rhei“.
Ursula Mamlok floh 1939 im Alter von 16 Jahren vor den Nationalsozialisten aus Deutschland. Veranstaltet wird das Konzert von der Ehemaligen Synagoge St. Pölten in Kooperation mit den Serenadenkonzerten. Die Aufführung von „Panta rhei“ wird von der Dwight und Ursula Mamlok-Stiftung gefördert. Karten sind über die Website der Ehemaligen Synagoge erhältlich.
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