Frauengesundheitsstraße bietet Checks in Schwaz, Imst und Landeck

Die kostenlosen Gesundheitschecks sind am 11. November in Schwaz, am 12. November in Imst und am 20. November in Landeck ohne Anmeldung möglich.
Kurz gefasst
KI-Zusammenfassung
- Im November macht die Frauengesundheitsstraße des Landes Tirol in Schwaz, Imst und Landeck Halt.
- Das Angebot umfasst zehn Mitmachpunkte mit kostenlosen Checks und Beratungen.
- Bei den Untersuchungen wird auch der Lipoprotein(a)-Wert erhoben, der das persönliche Risiko für Gefäßverkalku
Im November macht die Frauengesundheitsstraße des Landes Tirol in Schwaz, Imst und Landeck Halt. Am 20. November ist sie im Alten Kino in Landeck zu Gast. Zuvor gibt es Termine in den Stadtgalerien in Schwaz am 11. November und im FMZ in Imst am 12. November. Eine Anmeldung vorab ist nicht nötig. Zum Programm zählen kostenlose Gesundheitschecks und Informationen zu Fragen der Frauengesundheit.
Das Land Tirol will mit dem Angebot das Bewusstsein für Frauengesundheit schärfen und den Zugang zu Vorsorge und Beratung erleichtern. Bei den Untersuchungen wird auch der Lipoprotein(a)-Wert erhoben. Dieser Wert hilft dabei, das persönliche Risiko für Gefäßverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall einzuschätzen.
Frauen können zusätzliche Schlaganfallzeichen haben
Frauen haben im Lauf ihres Lebens ein höheres Schlaganfallrisiko. Dazu trägt vor allem ihre längere Lebenserwartung bei. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr ebenfalls.
Ein Schlaganfall kann sich durch einen herabhängenden Mundwinkel, plötzlich einsetzende Sprachstörungen oder eine einseitige Lähmung von Arm oder Bein ankündigen. Zusätzlich zu solchen Warnzeichen können Frauen etwa Schmerzen im Kopf oder in den Gliedern, Übelkeit sowie Verwirrtheit erleben. Solche weniger typischen Beschwerden können die Abklärung eines möglichen Schlaganfalls verzögern. Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele betont, dass ein Schlaganfall stets einen akuten Ernstfall darstellt und Warnzeichen rasches Reagieren erfordern.
Frauenlandesrätin Eva Pawlata hält fest, dass je nach Krankheit andere Faktoren das Risiko beeinflussen können und sich Beschwerden sowie der weitere Verlauf bei Frauen und Männern unterscheiden können. Die Unterschiede müssen daher noch mehr Raum in der fachlichen Auseinandersetzung erhalten. Die Frauengesundheitsstraße soll Frauen über ihr ganzes Leben hinweg unterstützen und Zugangsbarrieren senken.
Gesundheitschecks decken viele Bereiche ab
Das Angebot umfasst zehn Mitmachpunkte. Dort beantworten Fachleute der tirol kliniken, der Medizinischen Universität Innsbruck, der fh gesundheit, der Psychosozialen Zentren Tirol, des Vereins „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ und von avomed – Arbeitskreis für Vorsorgemedizin und Gesundheitsförderung in Tirol Fragen und bieten kostenlose Checks an. Dazu zählen Blutdruckmessungen, die Erhebung des allgemeinen Gesundheitszustands, BIA-Messungen zur Körperzusammensetzung samt Ernährungsberatung sowie EKG-Messungen zur Beurteilung der Herzfunktion.
Beratungen gibt es außerdem zur Gesundheit vor, während und nach einer Schwangerschaft sowie zu Kinderwunsch, Endometriose und Menopause. In der First Love Ambulanz können sich Besucherinnen und Besucher zum Menstruationszyklus, zu Möglichkeiten, eine Schwangerschaft zu verhindern, und zu Infektionen beraten lassen, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden. Weitere Angebote umfassen Elternberatung, Ernährungs- und Diätberatung, klinisch- und gesundheitspsychologische Beratung sowie Informationen zur psychischen Gesundheit und zu psychosozialen Angeboten.
Die ernährungsmedizinische Beratung behandelt Übergewicht und Adipositas, frauenspezifische Ernährungsthemen im Zusammenhang mit Zyklus, Endometriose und Menopause sowie kardiovaskuläres Risiko und Osteoporose. An einer weiteren Station gibt es Informationen zur Stammzellspende und eine Probenentnahme für die Registrierung als Spenderin oder Spender. Personen zwischen 16 und 45 Jahren können sich auch online bei „Geben für Leben“ registrieren.
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