Kärnten förderte Frauenprojekte und Beratung mit rund 1,4 Mio. Euro
Bild mit KI erstellt Die Landesregierung nahm die Tätigkeitsberichte 2024 und 2025 zur Kenntnis. In den beiden Jahren stellte das Land rund 1,4 Millionen Euro bereit.
Die Kärntner Landesregierung nahm die Tätigkeitsberichte des Referats für Frauen und Gleichstellung für 2024 und 2025 zur Kenntnis. Sie dokumentieren Maßnahmen für Frauen und Mädchen in den Bereichen Beratung, Gewaltprävention, Bildung, berufliche Chancen, wirtschaftliche Eigenständigkeit sowie gesellschaftliche und politische Teilhabe.
Das Land Kärnten stellte in den beiden Jahren insgesamt rund 1,4 Millionen Euro für frauen- und gleichstellungspolitische Projekte sowie für Frauen- und Mädchenberatungsstellen in allen Kärntner Bezirken bereit. Damit sicherte es Beratungsstrukturen und unterstützte Informations-, Sensibilisierungs- und Weiterbildungsangebote. Die Berichte werden dem Kärntner Landtag zur Kenntnisnahme vorgelegt.
Beratungsstellen leisten jährlich rund 35.000 Stunden
In Kärnten gibt es zehn Frauen- und Mädchenberatungsstellen. Sie sind in allen Bezirken durch Basisförderungen abgesichert und leisten jährlich rund 35.000 Beratungsstunden zu Themen wie Arbeit, Familie, Gewalt, Kinder, Beziehung und Bildung.
Über den Frauenbildungsfonds wurden in den beiden Berichtsjahren insgesamt rund 130.000 Euro für Aus- und Weiterbildungen zur Existenzsicherung bereitgestellt. Zu den Angeboten des Referats zählen Finanzbildung und Gewaltschutz. Weitere Schwerpunkte sind geschlechtersensible Berufsorientierung mit Projekten wie dem Girls’ Day und Girls go Technik sowie die Thematisierung unbezahlter Sorgearbeit.
Laut Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter Martina Gabriel rief das Referat in den Jahren 2024 und 2025 gemeinsam mit dem Gesundheitsreferat und der Geschäftsstelle für geschlechterspezifische Medizin die Initiative „Gesundheitsfaktor Gleichstellung“ ins Leben. Außerdem präsentierte es einen Bericht über Frauen in Kärnten, baute seine Präsenz in sozialen Medien aus und setzte einen stärkeren Schwerpunkt auf Gewaltschutz, unter anderem mit einer Kampagne gegen K.O.-Tropfen.
Die Kärntner Beratungshotline für Frauen und Mädchen ist unter 0660/244 24 01 rund um die Uhr, anonym und kostenlos erreichbar.
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