Kärntner Hochschulen schließen Forschungsallianz mit Naturschutzpartnern

Die Vereinbarung schafft erstmals einen Rahmen für langfristige Zusammenarbeit und soll Forschung mit praktischer Erfahrung verbinden.
Die vier Kärntner Hochschulen und sechs Organisationen aus dem Schutzgebietsbereich haben die Kooperationsvereinbarung „Science_LinkCarinthia“ unterzeichnet. Damit gibt es erstmals einen gemeinsamen Rahmen für die langfristige Zusammenarbeit. Bestehende Kooperationen werden ausgebaut und neue wissenschaftliche Impulse gesetzt.
Beteiligt sind die Universität Klagenfurt, die CU Hochschule Kärnten, die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik und die Pädagogische Hochschule Kärnten. Zu den sechs Organisationen zählen die Abteilung 8 – Umwelt, Naturschutz und Klimaschutzkoordination, der Nationalpark Hohe Tauern, der Biosphärenpark Nockberge, die Naturparks Dobratsch und Weissensee sowie der UNESCO Global Geopark Karawanken-Karavanke. Gemeinsam wollen sie Kärntens Parks als Lern- und Forschungsräume sowie als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung stärken.
Die Zusammenarbeit soll Forschung und praktische Erfahrung verbinden, um Lösungen für den Erhalt der Artenvielfalt, die Anpassung an den Klimawandel und den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu entwickeln. Studierende können direkt vor Ort forschen und sich künftig in Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen mit den Fragestellungen befassen. Auch die Bevölkerung kann sich über Citizen-Science-Projekte an wissenschaftlichen Vorhaben beteiligen.
Gemeinsame Bildungsangebote, Veranstaltungen und Forschungsprojekte sollen die gewonnenen Erkenntnisse für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich machen. Die Zusammenarbeit wird in Dreijahresprogrammen geplant und von halbjährlichen Treffen der beteiligten Institutionen begleitet. Die Koordination übernehmen die CU Hochschule Kärnten mit ihrem UNESCO-Lehrstuhl und die Universität Klagenfurt mit ihrer Nachhaltigkeitskoordination.
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