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Klagenfurt rüstet rund 9.500 Straßenlaternen auf LED um

In den ersten Straßenzügen hat der Austausch begonnen. Die Stadt erhofft sich eine jährliche Budgetentlastung von 300.000 bis 600.000 Euro.

In den ersten Straßenzügen Klagenfurts hat am Mittwoch der Austausch der öffentlichen Beleuchtung auf LED begonnen. Die Stadtwerke ersetzen im Auftrag der Stadt bis 2028 etwa 9.500 Leuchten. Die Stadt investiert mehr als fünf Millionen Euro in die flächendeckende Umrüstung.

Die alten, quecksilberhaltigen Straßenleuchten werden durch moderne LED-Lampen ersetzt. Mitarbeiter von Energie Klagenfurt beginnen in den Randbezirken und arbeiten sich schrittweise bis zur Innenstadt vor. Die neuen LED-Beleuchtungen haben eine deutlich längere Lebensdauer.

Bewegungssensoren dimmen das Licht automatisch oder hellen es auf. Die Lampen kommunizieren miteinander: Nähert sich ein Fußgänger der ersten Laterne, schalten auch die folgenden auf höhere Lichtstufen. Nach Angaben der Stadt ermöglicht die Technik eine Energieersparnis von zwei Dritteln.

Für das Projekt erhält die Stadt eine Bundesförderung. Im Rahmen einer Förderung der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) fließen 375.270 Euro. Von der Umrüstung erhofft sich die Stadt eine jährliche Budgetentlastung von 300.000 bis 600.000 Euro.

Straßenbau- und Verkehrsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann, BA MA war bei den Arbeiten an den ersten Straßenlaternen dabei. Sie sagte, die höhere Helligkeit verbessere die Sicherheit. Vor allem für Frauen steige dadurch in den Abend- und Nachtstunden das Sicherheitsgefühl in Klagenfurt.

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