Kletterin stürzt an der Roten Flüh rund zwölf Meter tief
Bild mit KI erstellt Ein Rettungshubschrauber brachte die verletzte Kletterin ins BKH Reutte. Sie hatte Verletzungen unbestimmten Grades am Rumpf.
Kurz vor 12 Uhr am 17. Oktober 2026 stiegen zwei 18-jährige deutsche Staatsbürgerinnen aus Freiburg in die Kletterroute „Südverschneidung“ an der Roten Flüh ein.
Gegen 15.20 Uhr erreichten die Kletterinnen die fünfte Seillänge. Eine von ihnen begann den Vorstieg, während ihre Partnerin sie vom Standplatz aus sicherte. Während des Vorstiegs verlor die vorsteigende Kletterin den Überblick über die Routenführung und fand den nächsten Standplatz nicht. Deshalb versuchte sie, zur letzten Zwischensicherung abzuklettern.
Dabei brach ihr ein Griff aus und sie stürzte. Nach rund zwölf Metern fingen das Sicherungsseil und ihre Kletterpartnerin sie auf. Die Kletterin erlitt Verletzungen unbestimmten Grades am Rumpf und konnte nicht weiterklettern. Danach setzten die beiden den Notruf ab.
Ein Rettungshubschrauber barg beide Bergsteigerinnen am Tau. Die verletzte Kletterin wurde zur weiteren medizinischen Versorgung ins BKH Reutte geflogen.
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