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Ein junger Igel wird von einer Hand mit einem Fläschchen gefüttert.

Die Pfotenhilfe nimmt täglich mehrere Igel auf, darunter ganze Würfe und verletzte Tiere.

Am Tierschutzhof Pfotenhilfe in der Grenzregion zwischen Salzburg und Oberösterreich kommen täglich mehrere hilfsbedürftige Igel an. Sie werden aus beiden Bundesländern gebracht.

Unter ihnen sind oft ganze Würfe junger Igel, deren Mütter im Straßenverkehr oder durch Mäharbeiten getötet wurden. Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler zieht die Jungtiere mit Muttermilchersatz auf. Weil sie noch zu klein für die Winterruhe sind, bleiben sie über den Winter in frostsicheren Herbergen am Hof.

Auch halbwüchsige Igel kommen täglich an. Sie wiegen noch weit unter 600 Gramm, dem Mindestgewicht, das für die Überwinterung in freier Natur nötig wäre. Die meisten der ankommenden Igel sind von Parasiten befallen. Fliegenmaden müssen häufig aufwendig entfernt und die Tiere medizinisch versorgt werden.

Die Pfotenhilfe nimmt außerdem Igel mit Verletzungen durch Rasenroboter, Vertikutierer und Motorsensen auf und pflegt sie gesund. Stadler zufolge haben bereits mehr als 50 Igel am Hof Zuflucht gefunden. In beheizten Quartieren bekommen sie artgerechtes Insektenfutter und werden über den Winter versorgt.

Stadler sagt, die Pfotenhilfe könne die Igel im Mai auswildern. Derzeit gebe es noch Platz, im November werde es eng.

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