Mobile Teams laden in Graz zum Wiederbelebungstraining ein

Am 17. Oktober zeigen mehr als 150 Studierende an rund 35 Standorten in Graz Wiederbelebung und laden zum Üben ein.
Am Samstag, 17. Oktober 2026, sind von 8 bis 18 Uhr mehr als 150 Studierende der MedUni Graz und der Gesundheitsstudiengänge der FH JOANNEUM in Graz im Einsatz.
An rund 35 Standorten zeigen mobile Teams Passant:innen, wie sie bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand helfen können, und laden zum gemeinsamen Üben ein. Die Initiative „Drück Mich!“ möchte 3.000 Menschen für ein Wiederbelebungstraining gewinnen.
Die Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin ermöglicht die Aktion, unterstützt von der Ärztekammer Steiermark, der Stadt Graz und den Studierenden. Mitglieder der Grazer Stadtregierung übten an Reanimationspuppen die Herzdruckmassage. Michael Eichinger und Klemens Heinz von der Arbeitsgemeinschaft leiteten das Training an.
Anleitung nennt Schritte bei Herzstillstand
Bei einem Herzstillstand soll sofort der Notruf 144 gewählt werden. Für die Herzdruckmassage werden beide Hände übereinander in die Mitte des Brustkorbs gelegt und mindestens 100 Mal pro Minute kräftig, schnell und regelmäßig gedrückt. Ist ein Defibrillator in der Nähe, wird er eingeschaltet und seinen Anweisungen gefolgt. Gibt es kein Gerät, soll die Herzdruckmassage bis zum Eintreffen der Hilfe fortgesetzt werden.
Michael Furtmüller von der Initiative „Drück Mich!“ sagte, Herzstillstände träten meistens zu Hause auf. Ob ein Mensch überlebe, hänge wesentlich davon ab, ob jemand in den ersten Minuten handle. Die Initiative setzt sich seit 2014 dafür ein, möglichst vielen Menschen die Wiederbelebung beizubringen.
Für den Rhythmus der Herzdruckmassage eignen sich laut der Stadt Graz der Radetzky-Marsch, „Stayin’ Alive“ von den Bee Gees oder „Baby Shark“. In Graz gibt es zahlreiche öffentlich zugängliche Defibrillatoren. Ihre Standorte sind im interaktiven Sicherheitsstadtplan der Stadt verzeichnet.
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