Nach Bauhofbrand in Rußbach sitzt der 25-Jährige in Untersuchungshaft
Bild mit KI erstellt Bei Vernehmungen gestand der Tennengauer. Ermittler bringen ihn mit zwei weiteren Brandlegungen mit Sachschaden in Verbindung.
Nach dem Brand am Bauhof in Rußbach am Pass Gschütt befindet sich ein 25 Jahre alter Mann aus dem Tennengau in Untersuchungshaft. Das Landeskriminalamt Salzburg und die Polizei Abtenau bearbeiteten den Fall gemeinsam. Im Zuge ihrer Ermittlungen identifizierten die Ermittler den Mann als mutmaßlichen Brandstifter. Während der Einvernahmen legte er ein Geständnis ab. Am Montag nahm ihn die Justizanstalt Salzburg auf, nachdem die Staatsanwaltschaft dies angeordnet hatte. Ermittler bringen ihn mit zwei weiteren Brandlegungen mit Sachschaden in Verbindung.
Das Feuer brach am 9. September gegen 2.45 Uhr im Bereich eines Müllcontainers auf dem Bauhof in Rußbach am Pass Gschütt aus. Binnen kurzer Zeit breitete sich der Brand bis zum Dachstuhl des Gebäudes aus. Die Ermittlungen ergaben Brandstiftung als Ursache.
Das Gebäude beherbergte das Verteilerzentrum des Telekommunikationsanbieters A1. Bei dem Feuer wurden das Gebäude und die angeschlossene Fernmeldeeinrichtung beschädigt. Der Gesamtschaden belief sich auf rund 400.000 Euro. Niemand wurde verletzt.
Dichter Rauch erschwerte den 80 Feuerwehrleuten die Löscharbeiten. Die Einsatzkräfte schufen eine Öffnung im Dach, um den Brand vollständig zu löschen.
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