Pavillon 92 der Klinik Ottakring ist in Betrieb
Bild mit KI erstellt Seit Juni werden Patient:innen der Unfallchirurgie im Neubau versorgt, Ende August übersiedelte auch die allgemeine Intensivstation.
Der neue Pavillon 92 der Klinik Ottakring ist nach rund 1,5 Jahren Bauzeit fertiggestellt und in Betrieb. Seit Juni werden dort Patient:innen der Unfallchirurgie versorgt. Ende August ist auch die allgemeine Intensivstation übersiedelt. Der temporäre Holzmodulbau ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur neuen Zentralklinik.
Der Neubau umfasst 3.130 Quadratmeter Nutzfläche auf drei Stockwerken. Für die Unfallchirurgie gibt es einen zusätzlichen Eingriffsraum. Die neu gestaltete Intensivstation bietet sechs Betten in drei Doppelzimmern sowie zwei Isoliereinheiten für infektiöse Patient:innen. Sie liegt ebenerdig auf derselben Ebene wie der Schockraum.
Die Abläufe in der Unfallambulanz wurden neu organisiert: Patient:innen, die mit der Rettung gebracht werden, und jene, die selbstständig kommen, werden über getrennte Wege geführt. Das zentral gelegene Röntgen kann von beiden Seiten genutzt werden. Auf der Intensivstation ist die Medizintechnik platzsparend an der Decke montiert.
Warme Holzverkleidungen, indirekte Beleuchtung und freundliche Farben prägen die Innenräume. Die vorgefertigten Holzmodule ermöglichten eine rasche Errichtung bei vergleichsweise geringer Staub- und Lärmbelastung auf der Baustelle. Planung und Umsetzung erfolgten bei laufendem Klinikbetrieb. Mitarbeiter:innen aus den medizinischen Abteilungen waren von Beginn an eng in die Planung eingebunden.
In den kommenden Monaten zieht auch die Abteilung für Plastische Chirurgie in Pavillon 92 um. Gleichzeitig wird der OP-Bereich im benachbarten Pavillon 30 saniert. Zusammen mit dem Holzmodulbau und dem direkt angeschlossenen Hubschrauberlandeplatz entsteht so eine medizinische Versorgungseinheit für die kommenden Jahre.
Die Unfallambulanz der Klinik Ottakring verzeichnete im vergangenen Jahr mehr als 53.000 ambulante Patient:innenkontakte. Laut Stadt Wien zählt sie zu den am stärksten frequentierten Unfallambulanzen Wiens. 2033 übersiedeln die Abteilungen für Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie sowie die OPs und die Intensivstation in den ersten Bauteil der neuen Zentralklinik.
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