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KI-Symbolbild: Ein braunes Pferd zieht eine weiße Kutsche durch einen herbstlichen Park.Bild mit KI erstellt

New Yorks Stadtrat hat dem Kutschen-Aus zugestimmt. Für knapp 200 Kutscher sollen neue Jobs gefunden werden.

Für die Pferdekutschen im New Yorker Central Park hat der Stadtrat ein schrittweises Ende beschlossen. Auf den Gesetzesentwurf entfielen am Donnerstag die Ja-Stimmen von 40 der 51 Stadtratsmitglieder. Das Verbot soll auch auf den Straßen der Stadt gelten.

Grundlage war eine Einigung zwischen Bürgermeister Zohran Mamdani und der Vorsitzenden des New Yorker Stadtrats, Julie Menin. Der Entwurf hatte bereits vor der Abstimmung im Stadtrat einen Gesundheitsausschuss passiert. Die Kutschenfahrten im Central Park haben eine rund 150-jährige Geschichte.

Für die Kutscher sollen neue Arbeitsmöglichkeiten entstehen

Andere Arbeitsplätze sollen den knapp 200 Kutschern bis Juni 2028 vermittelt werden. Ein Vorschlag sieht vor, dass die Kutscher Touristenfahrten durch den Central Park mit besonderen Rikschas übernehmen könnten.

Die Stadt muss bis April ein Konzept dafür erarbeiten, wie es für die im Kutschengewerbe tätigen Menschen weitergehen soll. Außerdem soll ein Programm bewertet werden, das einen Ausgleich für die Kutscher mit Hilfen zur Veräußerung ihrer Pferde verbindet. Eine Schlachtung der Tiere lässt der Vorschlag nicht zu.

Nach dem Tod eines Touristen legte Mamdani seinen Verbotsentwurf vor

Im Juni geriet ein Kutschenpferd im Central Park in Panik und lief davon. Aus der Kutsche wurde dabei ein Tourist aus Indien geschleudert. Der 18-Jährige überlebte nicht. Der tödliche Unfall gab den Forderungen nach einem Verbot weiteren Nachdruck. Mamdani präsentierte daraufhin seinen Entwurf zur Abschaffung der Pferdekutschen.

Für ein Verbot der Kutschenfahrten setzen sich Tierschützer seit Jahren ein. Panik erfasse die Pferde leicht, zudem seien ihre Unterkünfte mangelhaft und ihr Arbeitspensum zu hoch. Die Betreiber bestreiten diese Vorwürfe und verlangen statt eines Verbots mehr Vorschriften.

Bei früheren Versuchen zur Abschaffung fehlte entweder der Rückhalt im Stadtrat oder die Fahrer-Gewerkschaft setzte sich dagegen durch. Die Kutschergewerkschaft will nun gerichtlich gegen das Verbot vorgehen.

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