Planung für Trauma-Orthopädie-Zentrum in Klagenfurt startet 2027

Nach der Bau-Beauftragung beginnen die Planungsarbeiten Anfang 2027. Der Abriss der Chirurgie Ost ist nach Vorarbeiten gegen Jahresmitte vorgesehen.
Das Trauma-Orthopädie-Zentrum Kärnten (TOZK) soll am Klinikum Klagenfurt entstehen. Nach der Bau-Beauftragung beginnen die Planungsarbeiten mit Jahresbeginn 2027.
Nach Abschluss der notwendigen Vorarbeiten ist gegen Mitte des Jahres der Abriss der Chirurgie Ost vorgesehen. An ihrer Stelle soll das Zentrum gebaut werden.
Bei einem Arbeitsgespräch vor Ort tauschten sich Gesundheitslandesrätin Beate Prettner, AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart sowie der bisherige und der designierte Vorstand der KABEG, Arnold Gabriel und Karl Cernic, über den Projektstand, die Zusammenarbeit und die nächsten Schritte aus. Prettner sagte, offene Punkte würden gemeinsam bearbeitet und die nächsten Schritte abgestimmt. Im Mittelpunkt stand auch die weitere Abstimmung zwischen AUVA, KABEG und Land.
AUVA und KABEG übernehmen unterschiedliche Aufgaben
Das Zentrum soll künftig die unfallchirurgische und orthopädische Versorgung sowie die intensivmedizinische Versorgung und Behandlung von Schwer- und Mehrfachverletzten am Klinikum Klagenfurt bündeln.
Die AUVA bringt ihre Kompetenz in der Unfallchirurgie und Orthopädie ein und treibt den Ausbau der Tagesklinik voran. Eine vorgelagerte Versorgungseinheit soll künftig die Spitalsambulanzen entlasten. Bernart nannte als Ziel, die dafür notwendigen baulichen Rahmenbedingungen rund um den Jahreswechsel 2026/2027 zu schaffen.
Die KABEG übernimmt die komplette intensivmedizinische Versorgung und die Behandlung von Polytraumen. Die AUVA wird im neuen Gebäude eine Alterstraumatologie errichten, die von der KABEG betrieben und finanziert wird.
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