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Drei Personen präsentieren bei einem Termin ein gerahmtes Bild.

In Rzeszów erinnert eine neue Gedenktafel im zweiten Lyzeum an die Kärntner Widerstandskämpferin Maria Stromberger. Entworfen hat sie eine Schülerin.

Am 16. Oktober 2026 wurde in Rzeszów eine Gedenktafel für die Kärntner Widerstandskämpferin Maria Stromberger öffentlich vorgestellt. Schauplatz der Gedenkveranstaltung war das zweite Lyzeum.

Eine Schülerin des Lyzeums entwarf die Tafel. Nach Stromberger ist inzwischen auch eine Straße benannt.

Anstelle von Direktorin Mag. Sabine Wintschnig fuhren Prof. Beverley Pötzl und Prof. Michelle Slanitsch vom Europagymnasium Klagenfurt nach Polen. Mit ihrer Fahrt wollten die beiden Professorinnen betonen, wie wichtig eine aktiv gepflegte Erinnerungskultur und der Austausch über Ländergrenzen hinweg sind.

An den Stadtpräsidenten von Rzeszów, Konrad Fijołek, sandte Bürgermeister Christian Scheider durch die beiden Professorinnen einen persönlichen Brief sowie ein Gastgeschenk der Stadt Klagenfurt. Pötzl und Slanitsch übergaben Scheider ihrerseits das Gastgeschenk der Gedenkveranstaltung.

Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Stromberger als Krankenschwester im Konzentrationslager Auschwitz. Mit der organisierten Widerstandsbewegung kooperierte sie eng, zugleich stand sie den Gefangenen bei. Ihr Beistand galt auch Menschen, die früher am zweiten Lyzeum in Rzeszów zur Schule gegangen waren.

An die in Kärnten geborene Stromberger erinnert man sich vor allem wegen ihres mutigen Eintretens für andere und ihres humanen Handelns während der nationalsozialistischen Herrschaft.

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