Sechs Spitzensportlerinnen und -sportler beginnen ihr Studium

Zwei Athleten haben ihren Bachelor- beziehungsweise Masterabschluss geschafft. Im Projekt starten zudem sechs Athletinnen und Athleten ins Studium.
Am Dienstag, 6. Oktober, wurden beim traditionellen Semester-Warm-Up des Projekts „Spitzensport und Studium“ sechs neue Studierende begrüßt. Dabei waren Landeshauptmann und Sportreferent Daniel Fellner sowie Vizerektorin Doris Hattenberger.
Das Land Kärnten, die Universität Klagenfurt und Franz Preiml gründeten das Projekt 2007. Es soll jungen Spitzensportlerinnen und -sportlern neben Training und Wettkämpfen eine zweite Ausbildung ermöglichen.
Sechs Athletinnen und Athleten beginnen ihre Studien
Zu den neuen Studierenden zählen die Leichtathletin Franziska Pichler, die Medien- und Kommunikationswissenschaften im Bachelor studiert, und der Fußballer Lukas Gütelbauer, der Lehramt Bewegung und Sport sowie Geografie im Bachelor studiert. Die Alpin-Snowboarder Christoph Karner und Werner Pietsch studieren Wirtschaft und Recht im Bachelor. Der Beach-Volleyballer Michael Klemen beginnt ein Masterstudium in Betriebswirtschaft, der Leichtathlet Thomas Messner eines in Pädagogik.
Projektverantwortlicher Thomas Brandauer begrüßte auch Sabine Payer, ehemalige Snowboarderin und Olympiazweite. Payer sprach über den dualen Ausbildungsweg, Zeitmanagement, die Doppelbelastung und die Chancen eines Studiums. Nach ihrer Einschätzung können die wenigsten nach dem Ende ihrer Sportkarriere vom Sport leben. Fellner und Hattenberger gratulierten Hannes Köstenbaumer, der Karate betreibt, zum Bachelor in Medien- und Kommunikationswissenschaften. Sein Mentor war Gregor Chudoba. Florian Thuller, der Golf spielt, schloss ein Masterstudium in Kulturwissenschaften ab. Seine Mentorin war Ute Holfelder.
Thomas Brandauer leitet das Projekt. Er war zuvor Sportpsychologe des Olympiazentrums Kärnten. Bisher haben 27 Sportlerinnen und Sportler ein Studium abgeschlossen, derzeit sind 28 Athletinnen und Athleten an der Universität Klagenfurt. Die Teilnehmenden erhalten administrative, ideelle und sportliche Unterstützung. In Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten können sie die Leistungen und Infrastruktur des Olympiazentrums Kärnten kostenlos nutzen, um an ihrer sportlichen Leistungsentwicklung zu arbeiten.
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