Stickstoff tritt auf der A21 aus einem Sattelauflieger aus
Bild mit KI erstellt Nach kontrolliertem Ablassen des Überdrucks setzte der Sattelzug seine Fahrt unter Polizeibegleitung fort.
Am Montag, dem 5. Oktober 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Alland gegen 9.30 Uhr zu einem Schadstoffeinsatz auf die A21 alarmiert.
Ein Pkw-Lenker war auf der A21 in Fahrtrichtung Wien unterwegs, als er bei einem vor ihm fahrenden, mit Gefahrgut beladenen Sattelzug eine starke weiße Austrittswolke bemerkte. Aufgrund seiner Fachkenntnisse setzte er umgehend einen Notruf ab und nannte der Bereichsalarmzentrale die UN-Nummer 1977 des transportierten Stoffes. Diese Information wurde an die alarmierten Einsatzkräfte weitergegeben.
Der Sattelzug verließ daraufhin die Autobahn und stellte das Fahrzeug auf einem nahegelegenen Parkplatz ab. Beim Eintreffen erkundete die Freiwillige Feuerwehr Alland den betroffenen Bereich unter Atemschutz. Dabei stellte sich heraus, dass Stickstoff austrat. Wegen des erhöhten Drucks im Sattelauflieger hatte das Überdruckventil wiederholt angesprochen und überschüssigen Druck abgelassen. Die dabei entstehende weiße Wolke war auf den austretenden Stickstoff zurückzuführen.
Zur Unterstützung wurde der Schadstoffdienst der Freiwilligen Feuerwehr Möllersdorf hinzugezogen. Nach Beurteilung der Lage und Rücksprache mit der Disposition des Transportunternehmens wurde entschieden, den überschüssigen Druck kontrolliert abzulassen. Damit sollte verhindert werden, dass ein mögliches Einfrieren des Überdruckventils zu weiterem Druckanstieg und in weiterer Folge zu einer Beschädigung des Behälters führt. Der Druck im Sattelauflieger wurde unter kontrollierten Bedingungen bis zum vorgesehenen Betriebsdruck reduziert und anschließend weiter beobachtet. Da er nicht neuerlich anstieg, konnte der Sattelzug seine Fahrt fortsetzen. Die Polizei begleitete die Weiterfahrt. Nach Abschluss der Maßnahmen kehrten die eingesetzten Feuerwehren zurück.
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