Übung in Bad Hofgastein simuliert Vollbrand der Bergstation
Bild mit KI erstellt Rund 230 Kräfte sollen am 3. Oktober ab 15 Uhr eingeschlossene Gäste, vermisste Kinder und einen schweren Autounfall üben.
Für den 3. Oktober ist in Bad Hofgastein eine groß angelegte Katastrophenschutzübung an der Schlossalm geplant. Rund 230 Einsatzkräfte sollen teilnehmen. Der Alarm ist für 15 Uhr vorgesehen. Die mehrstündige Übung reicht bis in die Abenddämmerung. Die Beteiligten sollen dadurch auch mit schwindendem Tageslicht praktische Erfahrung machen.
Das Übungsszenario geht davon aus, dass die Bergstation der Schlossalmbahn vollständig brennt. Dutzende Gäste können die Station nicht verlassen. Ein weiterer Teil der Übung betrifft die Rettung einer Seilbahn. Im Speicherteich gelten Kinder als vermisst, nach denen gesucht werden soll. Auch ein schwerer Autounfall vor der Bergstation wird als Einsatzlage durchgespielt.
Als Schauplätze sind im Tal der Parkplatz und die Talstation vorgesehen. Im Bergbereich gehören die Bergstation samt neuer Trafostation und das Bergrestaurant dazu. Auch der Klettersteig Tauernblick sowie der Speicherteich Schlossalm werden in die Übung einbezogen.
Beteiligt sein sollen Freiwillige Feuerwehren, Berg- und Wasserrettung, Alpinpolizei, örtliche Polizeiinspektionen, die Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau, das Innenministerium, die Flugpolizei mit einem Hubschrauber, die Gasteiner Bergbahnen und das Elektrizitätswerk Bad Hofgastein. Auch Drohnen sind eingeplant. Ihr gemeinsamer Einsatz mit dem Hubschrauber gilt als besondere Herausforderung. Die Behörde plant mit den Einsatzorganisationen einen Praxistest der Technik. Die daraus gezogenen Schlüsse sollen bei späteren Einsätzen helfen. Mitwirkende sollen den Einsatzrahmen möglichst lebensnah ausgestalten. Außerdem üben die Einsatzkräfte an der Bergstation das Vorgehen unter den anspruchsvollen Bedingungen einer komplexen technischen Einrichtung. Katastrophenschutzübungen in diesem Umfang werden im Abstand von ein bis zwei Jahren abgehalten.
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