Unsachgemäße Kaminabdeckung löst Wohnhausbrand in Weißkirchen aus
KI-Bild Beim Eintreffen der Feuerwehr Weißkirchen war der Wohnhausbrand bereits gelöscht. Drei Personen suchten vorsorglich medizinische Abklärung.
Kurz vor 20.00 Uhr kam es in einem Wohnhaus im Ortsteil Kathal zu einem Ausfall der elektrischen Versorgung. Der 34-Jährige, der nebenberuflich als Landwirt tätig war, ließ seine Tätigkeit im Stall ruhen und sah im Haus nach. Im Wohnzimmer des ersten Stocks stieß er in dem Haus mit zwei Stockwerken auf das Feuer.
Die 29-jährige Lebensgefährtin hielt sich mit dem gemeinsamen, neun Monate alten Sohn im Wohnbereich im zweiten Stock auf. Zunächst brachte die Frau das Kind auf den Balkon. Danach folgten beide der Vorgabe ihres Lebensgefährten und gelangten durch das vom Rauch erfüllte Stiegenhaus ins Freie.
Der 34-Jährige nahm sofort die Löscharbeiten auf. Mit sieben Handfeuerlöschern bekam er das Feuer schließlich in den Griff. Die Feuerwehr Weißkirchen traf erst ein, nachdem der Brand bereits gelöscht war. Zur Einsatzstelle kamen drei Fahrzeuge mit insgesamt zwölf Kräften.
Eine alte Pressholzplatte diente als Kaminverschluss
Die Brandursachenermittlung ergab: Im ersten Stock diente vermutlich schon vor mehreren Jahren allein eine Pressholzplatte als Verschluss für den Kamin. Die Platte war im Lauf der Zeit verschlissen. Durch den Verschleiß konnte heiße Kaminabluft die Platte entzünden. Auch das Kinderspielzeug, das vor dem Kamin aufbewahrt wurde, fing danach Feuer. Die intensive Hitze führte zu Schäden im Wohnzimmer. Im ganzen Haus hatte sich zudem starker Ruß niedergeschlagen. Wie hoch der Sachschaden ausfällt, war vorerst offen.
Drei Personen ließen sich vorsorglich medizinisch abklären. Das Österreichische Rote Kreuz brachte die Mutter und das Kind ins LKH Hochsteiermark, Standort Leoben. Für eine medizinische Abklärung suchte der 34-Jährige eigenständig das LKH Murtal, Standort Knittelfeld, auf.
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