Unterführung Kollonitschgasse wird in Wiener Neustadt gesperrt

Die Unterführung Kollonitschgasse wird ab 17. Oktober mehrfach gesperrt. Ab 2. November gelten Höhen- und Gehwegbeschränkungen.
Die Unterführung Kollonitschgasse in Wiener Neustadt ist von 17. Oktober bis 1. November 2026 vollständig gesperrt. Weitere Vollsperren sind für 21. und 22. November sowie 28. und 29. November angekündigt.
Von 2. November 2026 bis 17. Jänner 2027 bleibt die Unterführung befahrbar, aber nur mit Einschränkungen: Die Durchfahrtshöhe ist auf 3,9 Meter reduziert, Schwerverkehr ist untersagt und der Gehweg ist einseitig gesperrt. Von 23. bis 27. November gilt die Sperre jeweils nachts von 20.00 bis 5.00 Uhr.
ÖBB rammen Masten und bauen ein viertes Gleis
In der zweiten Oktoberhälfte rammen die ÖBB im Bereich von der Höhe Kollonitschgasse bis zur Pernerstorfer Straße neue Oberleitungsmasten. Bis Anfang November montieren sie dort außerdem Oberleitungen, um die elektrifizierte Mattersburger Bahn einzubinden.
Zwischen der HTL und der Pöckgasse errichten die ÖBB bis 2029 ein viertes Gleis. Das Projekt umfasst umfangreiche Modernisierungen der Gleisanlagen und kostet 170 Millionen Euro. Geplant sind außerdem neue Lärmschutzwände, 1,2 Kilometer Stützmauern sowie der Neubau oder die Anpassung der Eisenbahnbrücken über die Fischauer Gasse, die Warme Fischa, die Pöckgasse und die Kollonitschgasse.
Die Einfahrt in den Hauptbahnhof von Wien kommend hat derzeit drei Gleise. Mit dem vierten Gleis soll die Kapazität steigen und eine effizientere und flexiblere Einbindung der Züge möglich werden. Künftig soll der Fernverkehr auf die Pottendorfer Linie verlegt werden, damit auf der Südbahn mehr Nahverkehrszüge fahren können. Neue Weichenverbindungen sollen im Störungsfall zusätzliche Ausweichmöglichkeiten schaffen und Betriebseinschränkungen bei Unregelmäßigkeiten verringern.
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