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Unwetter „Adam“ fordert in Ostspanien mindestens zwei TodesopferBild mit KI erstellt

Sturmtief „Adam“ überflutet Teile von Valencia und Alicante. Zwei Frauen starben, Menschen retteten sich auf Dächer, mehr als 40 Gemeinden schließen ihre Schulen.

Heftiger Dauerregen hat im Osten Spaniens schwere Überschwemmungen ausgelöst. Betroffen sind vor allem der Süden der Provinz Valencia und der Norden von Alicante, darunter Orte wie Pego, Oliva, Gandia und Dénia. Mindestens zwei Frauen kamen ums Leben: eine an einem Strand in Sagunto, die andere in Katalonien, wo sie in einen Bach stürzte.

Ursache ist das Sturmtief „Adam“. In L’Atzúbia fielen örtlich rund 700 Liter Regen pro Quadratmeter. Straßen verwandelten sich in reißende Bäche, das Wasser riss Autos mit. Bei Els Poblets trat in der Nacht auf Montag der Fluss Girona über die Ufer. Dort galt bis Montag um 10 Uhr die höchste Warnstufe Rot.

Rettung aus überfluteten Häusern

In Pego und Oliva flüchteten Bewohnerinnen und Bewohner vor dem Wasser auf die Dächer. Nach Angaben der Bürgermeisterin von Oliva mussten etwa 2.000 Menschen sieben Campingplätze verlassen. Feuerwehr und die spanische Militäreinheit für Notfälle (UME) bringen Eingeschlossene in Sicherheit. Für Gebiete, die kaum noch erreichbar sind, forderten die Behörden Hubschrauber an.

Behörden: zu Hause bleiben

Am Montag um 6 Uhr hat die Regionalregierung von Valencia für die Gebiete Marina Alta und La Safor die Notfallstufe 2 ausgerufen. Damit kann der Staat zusätzliche Einsatzkräfte schicken. Die Bevölkerung soll ihre Häuser nicht verlassen und bei eindringendem Wasser in obere Stockwerke gehen. Keller, Tiefgaragen und Aufzüge sollen gemieden werden.

Über 102.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 40 Gemeinden der Provinzen Valencia und Alicante haben derzeit keinen Unterricht. Auch auf den Balearen wurden Schulen geschlossen. Auf Ibiza bekamen die Menschen am Montagmorgen eine Warnung über das Handy-Warnsystem ES-Alert.

Für alle vor Ort, auch für Urlauberinnen und Urlauber, gilt: überflutete Straßen weder zu Fuß noch mit dem Auto queren, Flussläufe meiden und die offiziellen Warnungen beachten. Bei unmittelbarer Gefahr hilft die Notrufnummer 112.

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