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Zuzug lässt Innsbrucks Bevölkerung auf 132.820 wachsen

Innsbrucks Bevölkerung wuchs 2025 um 321 Personen. Zu Jahresbeginn 2026 waren 132.820 Menschen mit Hauptwohnsitz gemeldet.

Innsbrucks Bevölkerungsstand stieg 2025 zum zweiten Mal in Folge. Zu Jahresbeginn 2026 waren 132.820 Menschen mit Hauptwohnsitz in der Stadt gemeldet. Das waren 321 Personen oder 0,24 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ausschlaggebend war die positive Wanderungsbilanz.

9.970 Zuzügen standen 9.491 Wegzüge gegenüber. Bei Wanderungen zwischen Innsbruck und den Gemeinden des Bezirks Innsbruck-Land ergab sich für die Landeshauptstadt ein Saldo von minus 436 Personen, derselbe Wert wie 2024. Bei den Wegzügen aus Innsbruck entfielen auf Rum 76 und auf Hall 62 Personen.

Die Geburtenzahlen verschieben sich zu älteren Altersgruppen

Das Statistische Quartalsblatt 2/2026 widmet sein Spezialthema den Geburten und der Fertilität. 2025 kamen 1.104 Kinder von Innsbrucker Müttern zur Welt. Die meisten Babys wurden in Pradl geboren: 185, das waren 16,8 Prozent aller Neugeborenen. Es folgten die Höttinger Au mit 153, Hötting West mit 115 und Wilten mit 114 Kindern. Der geburtenstärkste Monat war der August mit 109 Neugeborenen. Im Tagesdurchschnitt kamen drei Kinder zur Welt.

Ende der 1990er-Jahre lag die höchste altersspezifische Fruchtbarkeitsziffer bei den 25- bis unter 30-Jährigen, inzwischen bei den 30- bis unter 35-Jährigen. Bei Frauen von 35 bis unter 40 Jahren hat sich die Kennziffer binnen rund 30 Jahren mehr als verdoppelt, bei den 40- bis unter 45-Jährigen mehr als verdreifacht. 48,7 Prozent der Frauen, die 2025 ein Kind zur Welt brachten, hatten keine österreichische Staatsbürgerschaft. Nachdem 2024 erstmals mehr Mütter eine ausländische als eine österreichische Staatsangehörigkeit hatten, kehrte sich das Verhältnis 2025 knapp um. Die Gesamtfertilitätsrate lag bei 1,03 Kindern pro Frau, bei österreichischen Frauen bei 0,99 und bei Frauen mit nichtösterreichischer Staatsangehörigkeit bei 1,12.

Mathias Behmann, Leiter des Amtes für Stadtvermessung und Statistik, erklärte, Frauen bekämen ihre Kinder heute im Durchschnitt deutlich später. Als mögliche Gründe nannte er längere Ausbildungszeiten und die erschwerte Finanzierbarkeit von Kindern. Den in vielen Ländern sichtbaren Rückgang der Geburtenrate ab 2022 bringe die Forschung unter anderem mit den Krisen der vergangenen Jahre, darunter Corona, die Ukraine und die Inflation, in Verbindung.

Das Quartalsblatt erfasst auch Wohnbau, Wetter und Verkehr

2025 wurden in Innsbruck brutto 753 Wohnungen fertiggestellt, nahezu gleich viele wie im Vorjahr mit 752. Jede zweite fertiggestellte Wohnung entfiel auf eine Neuerrichtung. Durch Neuerrichtungen, Auf-, An- und Umbauten sowie Dachgeschoßausbauten entstanden 500 Wohnungen neu. 253 Umbauten oder Sanierungen schufen keine zusätzliche Wohnung. Unter Berücksichtigung von Abbrüchen und Wohnungszusammenlegungen betrug der Nettozugang 370 Wohnungen.

Das Frühjahr 2026 war mit 671 Sonnenstunden das drittsonnenscheinreichste seit Beginn der Innsbrucker Messreihe 1906. Die „Eisheiligen“ traten nahezu punktgenau auf, der Kälteeinbruch erreichte am 15. Mai mit der „Kalten Sophie“ seinen Höhepunkt. Im Juni folgte eine 13-tägige Hitzewelle. Längere Hitzeperioden gab es 2013 und 2018 mit jeweils 14 sowie 2023 mit 15 aufeinanderfolgenden Tropentagen. Mit Stand Juni 2026 waren in Innsbruck 4.492 Hunde registriert, darunter 1.726 Mischlinge. Die 2.680 anerkannten Rassehunde verteilten sich auf 200 Rassen. Am häufigsten waren Chihuahua mit 287, Labrador Retriever mit 187 und Malteser mit 147 Tieren. Die größte Gruppe bildeten Gesellschafts- und Begleithunde mit 962 Tieren, gefolgt von Apportier-, Stöber- und Wasserhunden mit 400 sowie Terriern mit 394.

Auf Innsbrucks Straßen ereigneten sich 2025 insgesamt 884 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Dabei kamen 1.020 Menschen zu Schaden: 828 Personen erlitten leichte und 190 schwere Verletzungen, zwei Menschen kamen ums Leben. Der jährliche Durchschnitt der Schwerverletzten sank im Zeitraum 2021 bis 2025 gegenüber den fünf Jahren davor um 17,3 Prozent. Die unfallreichsten Wochentage waren Dienstag und Mittwoch. Zeitliche Schwerpunkte lagen zwischen 12.00 und 13.00 Uhr sowie im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr. Bei 6,4 Prozent aller Unfälle war Alkohol im Spiel.

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