Zwölf geförderte Mietwohnungen entstehen in St. Martin

Die Wohnungen sollen Anfang 2028 bezugsfertig sein. Das Gebäude war zuletzt als Haus der künstlerischen Begegnung bekannt.
Die frühere Schule in St. Martin wird in ein Wohngebäude umgewandelt. „meine Heimat“ errichtet dort zwölf geförderte Mietwohnungen. Sie sollen Anfang 2028 bezugsfertig sein.
Das Gebäude war zuletzt als Haus der künstlerischen Begegnung bekannt. Wohnungsstadtrat Erwin Baumann bezeichnet leistbares Wohnen als eine der zentralen Herausforderungen der Stadt. Die Sanierung nutze bestehende Bausubstanz und schaffe leistbaren Wohnraum, sagt Baumann. Das geschichtsträchtige Gebäude bleibt erhalten.
Wohnbau-Offensive bringt Villach 300 zusätzliche geförderte Wohnungen
Das Projekt in St. Martin ist das jüngste Vorhaben einer Wohnbau-Offensive, die Villach in einem ersten Schritt 300 zusätzliche geförderte Wohnungen bringen wird. In Vassach sollen in den kommenden Tagen 48 Einheiten bezogen werden.
Bürgermeister Günther Albel sagt, Villach habe beim Land Kärnten um größere Kontingente geförderter Wohnungen gekämpft und damit Erfolg gehabt. Als Projekte nennt er St. Magdalen, Maria Gail, Neue Heimat, St. Martin und Völkendorf. Auch bei den Stadtentwicklungsprojekten am Westbahnhof und im NikolaiQuartier sollen weitere geförderte Wohnungen entstehen.
Albel zufolge liegen die Mieten in solchen Anlagen im Schnitt um bis zu 28 Prozent unter jenen am Privatmarkt. Helmut Kusternik, Vorstandsvorsitzender der „meine Heimat“, sagt, jede Wohnung komme ohne neu versiegelten Quadratmeter aus. Die beste Fläche für neuen Wohnraum sei bereits bebaut.
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