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KI-generiertes Bild: Ein Stapel Unterlagen liegt neben Taschenrechner, Stift und Laptop auf einem Schreibtisch.KI-Bild

Die E-O Trans OG beantragte beim Landesgericht Linz ein Konkursverfahren. Der Betrieb endete am 30. Oktober, 28 Dienstverhältnisse wurden aufgelöst.

Die E-O Trans OG hat beim Landesgericht Linz die Eröffnung eines Konkursverfahrens beantragt. Der AKV geht davon aus, dass das Verfahren bald eröffnet wird.

Die E-O Trans OG wurde 2018 gegründet. Sie transportierte Güter. Außerdem durfte sie Gegenstände, die nicht fest mit einem Grundstück verbunden sind, entgeltlich zur Nutzung überlassen. Am 30. Oktober 2026 gab sie sämtliche Gewerbeberechtigungen auf und stellte ihre Geschäftstätigkeit ein. Zum selben Datum einigten sich die Gesellschaft und 28 Beschäftigte auf das Ende ihrer Dienstverhältnisse. Diese 28 Dienstnehmer zählen auch zu den Gläubigern. Im Eigenantrag finden sich keine Pläne, den Betrieb fortzuführen. Der Schuldnerin stehen für den Betrieb keine Einrichtungen mehr zur Verfügung.

Die Gesellschaft geriet finanziell unter Druck

Die Unterlagen zum Antrag führen die finanzielle Schieflage vor allem auf einen markanten Rückgang der Erlöse zurück. Vorausgegangen war der Verlust mehrerer Auslieferungsrouten beim Hauptauftraggeber.

Die Krankenstände lagen über dem Durchschnitt, weshalb die Gesellschaft kostenintensive Unterstützung von außen organisieren musste. Die Kosten für Treibstoff und Reparaturen nahmen ebenfalls kräftig zu und stellten für die Gesellschaft eine erhebliche Zusatzlast dar.

Die dem Antrag beigelegte Gläubigerliste führt voraussichtlich 52 Gläubiger an. Insgesamt geht es um Schulden von rund 380.000 Euro. Die Kunden der E-O Trans OG schulden ihr außerdem rund 167.000 Euro, die noch nicht fällig sind. Zum Vermögen gehören neben geringfügigen Bürogegenständen auch vier eigene Fahrzeuge. Die Ansprüche gegen Kunden zählen ebenfalls dazu. Eine Bewertung der Vermögensgegenstände steht noch aus.

Laut den Eröffnungsunterlagen ist für das weitere Konkursverfahren die Abwicklung des Unternehmens vorgesehen. Zudem soll die Gesellschaft aus dem Firmenbuch gelöscht werden. Ein Sanierungsplan ist derzeit nicht geplant. Forderungen können bereits über den AKV angemeldet werden.

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