In St. Pölten führen 15 Audiostationen durch Zukunftserzählungen
KI-Bild Die Schau „United Nature Democracy“ ist bis 16. Mai 2027 kostenlos im Museumsgarten zugänglich.
Das Museum Niederösterreich zeigt im Museumsgarten im Regierungsviertel in St. Pölten die Ausstellung „United Nature Democracy (UND). Mutige Zukunftserzählungen für 2040–2100“. Auf dem 2.500 Quadratmeter großen Gelände können Besucherinnen und Besucher an 15 Audiostationen Erzählungen für die Jahre 2040 bis 2100 erkunden. Der Eintritt ist bis 16. Mai 2027 kostenlos.
Die Szenarien entstanden auf Basis von Workshops mit jungen Menschen, umfassender Recherche und komplexen Prompts in Teamarbeit mit mehreren generativen KI-Systemen. Auf fünf „Zukunftskontinenten“ werden Themen wie Demokratie, Bildung, Mobilität, Gesundheit, Kultur, Arbeit, Landwirtschaft und Technologie aufgegriffen.
Die Erzählungen nehmen konsequent die Perspektive der Generation Z ein. Die Ausstellung beschreibt sie als Generation, die bis 2040 entscheidende Handlungsmacht erhält und das Jahr 2100 noch selbst erleben wird. Im Mittelpunkt stehen Fragen dazu, wie Menschen künftig wohnen und arbeiten, mit der Natur zusammenleben und Gesellschaft gestalten. Mit der Eröffnung wurde „United Nature Democracy“ als Schlüsselvision und Experimentierraum für eine verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung ausgerufen. „United“ steht für das Miteinander von Menschen aller Generationen, anderen Spezies sowie mit KI und künftiger Superintelligenz. „Nature“ rückt die Natur ins Zentrum des Wohlstands der Zukunft. „Democracy“ steht für die gemeinsame Gestaltung einer mehr-als-menschlichen Welt.
Im Museumsgarten weht eine vierfärbige Fahne der United Nature Democracy, die für zentrale Werte einer regenerativen Zukunft steht. Auch Arbeiten von Friedensreich Hundertwasser und Lois Weinberger sind Teil der Ausstellung. Hundertwassers „Koru Fahne für Neuseeland“ steht für Frieden mit der Natur, Weinbergers naturnaher Garten verweist auf die Regenerations- und Anpassungsfähigkeit der Natur. Entwickelt und kuratiert wurde die Ausstellung von der Zukunftsplattform ReGenerativa und dem Institute of Design Research Vienna gemeinsam mit dem Regenerative Design Lab der Universität für angewandte Kunst Wien, in Kooperation mit dem Museum Niederösterreich.
Fehler entdeckt? So gehen wir mit Fehlern um
Lass Deine Reaktion da
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.
Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.