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Personen stehen neben einem orangefarbenen Lkw mit großem Schneepflug; weitere Fahrzeuge sind im Hintergrund zu sehen.

Das Land investiert 2,8 Millionen Euro in neue Winterdienstfahrzeuge. Die digitale Einsatzplanung wird auf vier weitere Straßenmeistereien ausgeweitet.

2,8 Millionen Euro kostete Kärnten die Ergänzung seines Fuhrparks für den kommenden Winter. Dazu zählen sechs neue Lkw sowie ein neuer Unimog samt Schneepflug.

Der Winterdienst läuft von November bis Ende März rund um die Uhr. Dafür sind 423 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 17 Landesstraßenmeistereien und vier Bauhöfen tätig. Sie sind für rund 5.760 Räumkilometer zuständig. Damit die Landesstraßen auch bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen befahren werden können, ist der Winterdienst im Einsatz. Die Kosten für Einsatz- und Gerätestunden sowie Streusalz und Sole liegen je nach Winterintensität zwischen zehn und zwölf Millionen Euro.

Notstrom ermöglicht Ausrücken bei Stromausfall

Drei Traktoren, eine Zaugg-Fräse und 32 Schneefräsen und Schneeschleudern gehören zur Winterdienstausrüstung. Hinzu kommen 72 Lkw, 43 Unimogs sowie zwei SynTrac mit Hochleistungsfräsen.

Das Land setzte Geld für eine Notstromversorgung sämtlicher Straßenmeistereien ein. Auch bei einem Ausfall der Stromversorgung können Einsatzfahrzeuge etwa während eines Starkschneeereignisses mit Kraftstoff versorgt werden und zum Einsatz aufbrechen.

Die Sole kommt inzwischen zu 100 Prozent aus eigener Produktion in den Dienststellen des Landes für den Straßenbau. In Kärnten gibt es 48 Soletanks, deren Gesamtvolumen mehr als 1,2 Millionen Liter beträgt. Jedes Straßenbauamt kann auf eine eigene Anlage zur Aufbereitung der Sole zurückgreifen. So sind keine langen Transportfahrten nötig.

Die 51 Streusalzsilos haben eine Kapazität von 13.442 Tonnen. Für rund 460.000 Euro errichtet das Land in Hermagor einen neuen Salzsilo. Das Land stellt neue Silos auch zahlreichen Kärntner Gemeinden zur Mitbenützung bereit. Das Land will Engpässe beim Streusalz verhindern und hat dafür für diese Saison mit mehreren Salzlieferanten Rahmenverträge vereinbart.

Land erweitert digitale Einsatzplanung auf vier weitere Straßenmeistereien

Für den Winterdienst gelten Vorgaben zu Umlaufzeiten, Routenplänen und Ausrückzeiten. Nach einem Test in Greifenburg kommt das digitale Einsatzplanungssystem nun auch in den Straßenmeistereien St. Veit, Villach und Völkermarkt zum Einsatz. In dieser Saison kommen Rosental, Eisenkappel, Feistritz/Drau und Winklern hinzu. Das Land strebt an, das System auf Dauer in sämtlichen 17 Landesstraßenmeistereien zu nutzen. Damit sollen Fahrzeugrouten, Salzverbrauch, Füllstände der Salzsilos und Wetterdaten präziser geplant werden. An besonders wichtigen Stellen, vor allem entlang von Straßen über Pässe, erfassen 53 Webcams fortlaufend die aktuelle Wetterlage in Bildern.

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