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KI-generiertes Bild: Eine Person hält an einem Holztisch einen Therapieplan in der Hand.KI-Bild

Insgesamt wurden rund 8.000 Behandlungen durchgeführt. Anmeldungen laufen über die Gesundheitsberatung 1450.

Im Rabenhof nahm das Herz-Jesu Krankenhaus Wien vor rund einem Jahr das Therapiezentrum chronischer Schmerz (TCS) in Betrieb. Bis Ende Oktober 2026 nahmen rund 800 Menschen die Betreuung durch das TCS in Anspruch. Insgesamt summierten sich die Behandlungen auf rund 8.000.

Laut Stadt sorgt das Zentrum dafür, dass eine Versorgungslücke geschlossen und die Belastung der Schmerzambulanzen der Wiener Spitäler verringert wird. Etwa 1,8 Millionen Menschen in Österreich leben mit chronischen Schmerzen. Anmeldungen laufen über die Gesundheitsberatung 1450. Die Behandlung erfolgt auf e-Card. „Das TCS bietet passgenaue Maßnahmen und versorgt bedarfsgerecht außerhalb der Akutspitäler“, sagt Andreas Huss, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Österreichischen Gesundheitskasse.

Im TCS stimmen sich verschiedene Fachkräfte ab

Für jede Patientin und jeden Patienten sind zwei Stunden für das medizinische Eingangsgespräch und die psychologische Einschätzung eingeplant. Zum Team des TCS zählen Diätologinnen und Diätologen, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Psychologinnen und Psychologen, Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen sowie Fachärztinnen und Fachärzte. Auch das Verwaltungspersonal gehört dazu. Die Berufsgruppen stimmen ihre Arbeit eng aufeinander ab.

Die Therapien werden ambulant angeboten, entweder einzeln oder in kleinen Gruppen. Manfred Greher, Ärztlicher Direktor des Herz-Jesu Krankenhauses und Leiter des TCS, beschreibt das Ziel so: „Wir wollen Schmerzen reduzieren und Menschen wieder in Bewegung bringen. Völlige Schmerzfreiheit ist nicht immer möglich.“

Der Pensionist Hermann A. war unter den ersten Menschen, die im TCS eine Behandlung erhielten. Hermann A. erlebte 18 Jahre lang wiederkehrende, plötzlich einsetzende Schmerzen im Gesicht. „Ich habe so viele neue und hilfreiche Angebote wie Biofeedback oder autogenes Training kennengelernt und damit viele gute Bausteine bekommen, um mir selbst zu helfen“, sagte er. Dank täglicher Übungen bleiben ihm viele Schmerzattacken erspart.

„Das Therapiezentrum hat in seinem ersten Jahr gezeigt, dass sich genau diese Begleitung organisieren lässt, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten. Mit der Stadt Wien und der Sozialversicherung besteht vorerst ein Finanzierungsvertrag bis Herbst 2027. Die im TCS gesammelten Erfahrungen fließen in die weitere Planung von Versorgungsangeboten ein. Laut Österreichischem Strukturplan Gesundheit soll jedes Bundesland Patient*innen einen abgestuften Zugang zur Schmerztherapie ermöglichen“, sagt Michael Heinisch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vinzenz Gruppe.

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