Metallindustrie: Abwanderung könnte 10000 Jobs kosten
Der Metallindustrie in Innsbruck droht durch Abwanderung von Betrieben der Verlust von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen in den nächsten zwei Jahren. Branchenvertreter fordern politische Schritte zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts.
In Innsbruck hat die metalltechnische Industrie vor einem drohenden Verlust von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen in Tirol und Österreich durch Abwanderung von Betrieben gewarnt. Die Branche rechnet mit diesem Abbau innerhalb der nächsten zwei Jahre.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass vier von zehn Betrieben weitere Stellenstreichungen planen. Viele Unternehmen wollen zwar neue Jobs schaffen, allerdings vorwiegend im Ausland.
Branchenvertreter sehen darin eine ernste Bedrohung für den heimischen Standort. Sie haben die Politik aufgerufen, rasch Maßnahmen zu setzen, um die Rahmenbedingungen zu verbessern und Abwanderung entgegenzuwirken.
Die Warnung stützt sich auf Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre, in denen bereits Tausende Stellen in der Branche abgebaut wurden. Am 28. April 2026 wurde die Meldung öffentlich gemacht.
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