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Mehr Badegäste bei Mehrheit der Tiroler Bäder

Bei einer Mehrheit der befragten Betriebe lagen die Besucherzahlen über dem Vorjahr, während Hallenbäder das Schönwetter spürten.

Die Tiroler Bäder verzeichneten eine insgesamt positive Sommersaison 2026. Bei einer deutlichen Mehrheit der an einer Mitgliederbefragung der WK-Berufsgruppe Tiroler Bäder teilnehmenden Betriebe lagen die Besucherzahlen über dem Vorjahr.

Freibäder profitierten laut Berufsgruppensprecher Michael Kirchmair von Sonne, hohen Temperaturen und beständigem Badewetter. Über lange Phasen herrschten ideale Bedingungen, entsprechend groß war der Andrang.

Hallenbäder spürten Abwanderung ins Freie

Vor allem Hallenbäder spürten, dass es die Menschen bei hohen Temperaturen ins Freie zog. Sie erfüllen laut stellvertretendem Berufsgruppensprecher Ulrich Mayerhofer ganzjährig wichtige Aufgaben für Schulen, Vereine und den Schwimmunterricht.

Die Umsätze entwickelten sich insgesamt leicht positiv. Zugleich berichteten Betreiber von mehr Zurückhaltung bei Gastronomie und Nebenkonsumationen. Personal, Energie, Instandhaltung und der laufende Betrieb werden teurer.

Viele öffentliche Bäder können ihre laufenden Kosten trotz guter Besucherzahlen nicht aus den eigenen Einnahmen decken. Die WK-Berufsgruppe bezeichnet die Tiroler Bäderförderung als wichtiges Instrument für Investitionen, den laufenden Betrieb und sozial verträgliche Eintrittspreise.

Für Hallenbäder wird die bevorstehende Wintersaison erneut herausfordernd. Energie zählt neben Personal und Instandhaltung zu den größten laufenden Kostenblöcken, während Unsicherheiten auf den Energiemärkten die Planung erschweren.

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