Anwohner zünden Ebola-Behandlungszentrum im Osten Kongos an
Bild mit KI erstellt In Rwampara im Osten Kongos haben Anwohner Zelte eines Ebola-Behandlungszentrums in Brand gesteckt, nachdem Behörden die Herausgabe eines mutmaßlichen Ebola-Opfers für eine eigene Bestattung verweigert hatten.
Eine wütende Menschenmenge hat am Donnerstag Zelte eines Ebola-Behandlungszentrums in Rwampara in Brand gesetzt. Die Aktion folgte auf die Weigerung der Behörden, den Leichnam eines jungen Mannes herauszugeben.
Die Vorfälle ereigneten sich am Rwampara General Hospital nahe Bunia in der Provinz Ituri. Angehörige und Freunde des Verstorbenen wollten den Körper für eine Bestattung abholen. Als dies verwehrt blieb, begannen sie damit, Steine und andere Gegenstände auf das Gelände zu werfen.
Jugendliche drangen in das Zentrum ein und zündeten Isolationszelte an, die als Behandlungsstationen dienten. Ein Leichnam, der dort aufbewahrt wurde, verbrannte mit den Zelten.
Polizeikräfte feuerten Warnschüsse und setzten Tränengas ein, um die Menge zu zerstreuen. Die Lage konnte anschließend unter Kontrolle gebracht werden.
Sechs Patienten befanden sich in den Zelten zur Behandlung. Ihre medizinische Versorgung wird im Krankenhaus fortgesetzt. Die Behörden betonen die Notwendigkeit sicherer Bestattungen zur Eindämmung des Virus.
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