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Eine Frau mit braunen Haaren in grüner Jacke kniet in einem Garten und hält eine Gemüseartischocke.

Der Erhalt alter Nutzpflanzen wie der fast verschwundenen Gemüseartischocke gewinnt an Bedeutung. Die Kardy mit essbarem Blütenboden und geschälten Stielen weckt Kindheitserinnerungen und soll Vielfalt in Gärten zurückbringen.

Gartenexpertin Petra Miklautz setzt sich für den Erhalt alter Nutzpflanzensorten ein. Die Gemüseartischocke steht dabei im Mittelpunkt.

Die auch Kardy oder Kardone genannte Pflanze ist eine enge Verwandte der Artischocke. Sie gilt als mehrjähriges Blattstielgemüse und blüht erst im zweiten Jahr.

Viele Sorten wie diese kennt man noch aus der Kindheit. Heute sind sie jedoch aus zahlreichen Gärten fast verschwunden.

Der Blütenboden und die geschälten Stiele der Kardy sind essbar. Die Stiele werden blanchiert, um Bitterstoffe zu reduzieren und sie wie Rhabarber verarbeitbar zu machen.

Miklautz möchte mit dem Anbau die Vielfalt in den Gärten fördern. Die Pflanze bevorzugt warmes Klima, tiefgründigen humusreichen Boden und ausreichend Platz.

Der Erhalt solcher alten Nutzpflanzen ist heute wichtiger denn je. Der Beitrag dazu lief im Rahmen der Radiosendung „Anfoch garteln“.

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